Vom neuen Spätburgunder aus dem Eselspfad wurden gerade einmal 310 Flaschen gefüllt. Das Erste Gewächs stiehlt den meisten GGs mühelos die Show und ist exklusiv bei uns erhältlich.
Der Spätburgunder von Knewitz wurde 2018 im steilen Mittelstück der Lage im Wethbachtal, einem Seitental des Welzbachtals, gepflanzt. Hier treffen Kalkstein, Lehm und feiner Kalksand aufeinander. Insgesamt etwas weniger karg als die Lagen am Westerberg. Die Reben stammen aus einer Sélection Massale aus dem Burgund und dem Breisgau (von Julian Huber) und wurden mit 9.000 Pflanzen pro Hektar bewusst dicht gesetzt, um die Konkurrenz unter den Reben zu erhöhen. Den ohnehin schon geringen Ertrag pro Stock begrenzt man zusätzlich durch die Reduzierung auf nur fünf Triebe pro Stock.
Nach einer selektiven Handlese wurde der Wein vollständig, aber sehr behutsam abgebeert, sodass ausschließlich ganze, unversehrte Beeren in die dreitägige Kaltmazeration gelangen. Anschließend erfolgte die spontane Gärung mit einer regelmäßigen, sanften Remontage. Nach 10 Tagen wurde der Wein schonend gepresst, bevor er für 12 Monate in einem neuen Barriquefass der Tonnellerie François Frère ausgebaut wurde. Zum Abschluss ging es für weitere sechs Monate in ein Barriquefass dritter Belegung, bevor der Eselspfad im März 2025 in winziger Auflage von nur 310 Flaschen gefüllt wurde.
Die Nase zeigt sich konzentriert und intensiv: Dunkle Fruchtausprägung mit Schwarzkirsche und Brombeere, hier kommen die burgundischen Klone besonders zum Tragen. Hinzu kommen Anklänge von Zigarrenrauch, Unterholz und ätherischen Noten sowie eine wunderbar integrierte Holzwürze. Im oftmals filigranen Jahrgang 2023 präsentiert sich der Wein am Gaumen erstaunlich dicht und kraftvoll, die konzentrierte Kirsche versprüht burgundischen Charme, während etwas Erdiges Komplexität verleiht und der Kalk die Zunge und den Gaumen packt. Das Tannin ist bereits sehr seidig und die frische Säure ist gut im dichten Körper verpackt. Der Wein besitzt schon jetzt eine faszinierende Balance aus Kraft und Eleganz sowie eine große Länge. [JB 09/2025]
Stuart Pigott ist begeistert, verleiht herausragende 97 Suckling-Punkte und schreibt: "Incredibly concentrated and super elegant, this mind-blowing pinot noir has a lot of energy and a deep well of dry forest floor character. Fantastic interplay of superfine tannins, creamy richness and a hint of perceived sweetness. Then comes the gigantic finish that is so deep it’s almost limitless. What a shame this is such a limited production."
| Sorte: | Spätburgunder |
| Boden: | Kalkstein, Mergel |
| Herkunft: | Rheinhessen |
| Weintyp: | trocken |
| Qualität: | Qualitätswein, Erste Lage |
| Verschluß: | Naturkork |
| Erzeugt in: | Deutschland |
| Charakteristik: | gehaltvoll + fruchtig |
| Jahrgang: | 2023 |
| Bewirtschaftung: | in Umstellung auf biologischen Anbau |
| Passt zu: | Geschmortem, mildem Käse, Pasta |
| Inhalt: | 0,75 l |
| Vorhandener Alkohol: | 13,5 Vol.-% |
| Empf. Trinktemperatur: | 16-18 °C |
| Optimale Trinkreife: | 2024 bis 2028 |
| Bio-Kontrollstelle: | DE-ÖKO-039 |
| Abfüller: |
Weingut Knewitz Rheinblick 13 55437 Appenheim, Deutschland Telefon +49 6725-2949 |
| Artikelnr.: | 28703 |
