Burgenland

Das Land der Burgen rund um den Neusiedlersee hat sich, dank des pannonischen Klimas, zur dominierenden Rotwein-Region Österreichs gemausert. Fast alle prämierten Rotweine, ob Zweigelt, Blaufränkisch oder Cuvées, kommen aus einem der vier Weinbaugebiete des Burgenlandes, ebenso wie einige der Top-Chardonnays. Traditionell stark sind hier aber auch die Süßweine von Kracher & Co.
Das zweitkleinste und östlichste Bundesland, an der Grenze zu Ungarn, ist zugleich die zweitgrößte Weinbauregion Österreichs mit über 13.000 Hektar Rebfläche. Weinbau wird hier seit über 2000 Jahren betrieben, wie Traubenkernfunde bei Zagersdorf belegen. Im 16 Jahrhundert erreichte der Weinbau seine größte flächenmäßige Ausdehnung. Unter dem Einfluss der nahen pannonischen Tiefebene herrschen heiße, trockene Sommer mit moderaten Niederschlägen und kalte, schneearme Winter. Ein weiterer wichtiger Faktor für das Mikroklima ist der Neusiedlersee, der größte Steppensee Mitteleuropas, der stark klimaregulierend wirkt. Im Burgenland sind rote Rebsorten auf dem Vormarsch und vorherrschend, der Zweigelt noch vor dem Blaufränkisch. Weißburgunder, Chardonnay und Welschriesling dominieren den Weißweinsektor und finden sich auch in den besten Trockenbeerenauslesen wieder. Und nicht zuletzt wegen seiner Winzerpersönlichkeiten erreichten in den letzten Jahren burgenländische Weine höchste Anerkennung.

Die Region Burgenland ist unterteilt in fünf DAC Weinbaugebiete (Rosalia DAC ist hier nicht weiter aufgeführt):
  • Neusiedlersee DAC (6.675 ha)
  • Leithaberg DAC (früher Neusiedlersee-Hügelland) 3097 ha
  • Mittelburgenland DAC (2104 ha)
  • Eisenberg DAC (früher Südburgenland) mit 515 ha
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