Gernot Heinrich

Heike und Gernot Heinrich haben Unglaubliches geschafft und könnten sich eigentlich auf ihren Lorbeeren ausruhen. Ihr Salzberg ist legendär. Stattdessen hinterfragen sich die Heinrichs weiterhin ständig und entwickeln sich mit beeindruckender Konsequenz und atemberaubender Geschwindigkeit weiter - sei es die Umstellung auf biodynamische Bewirtschaftung, das Umschwenken auf die in Vergessenheit geratenen Toplagen am Leithaberg oder das Wiederentdecken weißer Rebsorten für ausgezeichnete Naturweine. Inzwischen findet man bei Heinrichs eines der vielfältigsten Weinsortimente Österreichs - und es ist nach wie vor eines der Besten, wir sind jedes Jahr von den Weinen begeistert.
Weingut Gernot und Heike Heinrich
Baumgarten 60
7122 Gols, Österreich
Telefon +43 2173 3176-0

Betriebsgröße 90 ha
Mitglied im Pannobile
Bio-Kontrollstelle AT-BIO-402
Mit kompromissloser Präzision im Weinberg wie im Keller und ständiger Weiterentwicklung zeigt Gernot Heinrich der ganzen Region Jahr für Jahr, wo es langgeht. Das Sortiment beginnt mit dem kleinen Cuvée red, das nicht zuletzt wegen zunehmender Anteile vom Leithaberg keine in- und ausländische Konkurrenz fürchten muss, genauso wenig wie die wunderbaren Cuvées Pannobile (seit dem Jahrgang 2013 auch mit Anteilen von "drüben") und Gabarinza, nur noch übertroffen vom grandiosen Salzberg. Der trinkige Zweigelt ist zwar der wichtigste Wein am Weingut, aber dem Blaufränkisch gilt die Liebe der Heinrichs, den sie in drei Gewichtsklassen ausbauen: schon der "Einsteiger" profitiert von einer harmonischen Bodenmischung aus Lehm, Kalk und Schiefer. Die Blaufränker Leithaberg und Alter Berg stammen vom Leithaberg mit Schiefer- und Kalkböden, die den Weinen viel Mineralik und Struktur verleihen, und den Alten Berg in unseren Augen zur heimlichen Krönung des Sortiments machen! Auch beim Pinot Noir gibt es einen Vertreter von beiden Seeseiten, einmal füllig-trinkig von der Golser Seite, einmal elegant-strukturiert vom Leithaberg.

Bei den Weißweinen tut sich ebenfalls viel: Gernot Heinrich, primus-inter-pares der Pannobile-Winzer, baut den Anteil kontinuierlich aus und setzt dabei zum einen auf heimische Sorten, zum anderen auf Burgundersorten von den Muschelkalk-Lagen am Leithaberg. Er nimmt sich auch die "Freyheit", im Weinkeller überkommene Vorstellungen rigoros hinter sich zu lassen. Er setzt auf wilde Hefen, spontane Vergärung, Maischestandzeiten, lange Lagerung im großen Holzfass mit entsprechend langem Hefekontakt, wenig bis kein Schwefel und den Faktor Zeit. Neuburger, Grauburgunder und Roter Traminer vergären auf den Schalen, sie bekommen dadurch eine vitale Gerbstoffstruktur und ein leicht verändertes Aromenspektrum eingehaucht. Chardonnay und Weißburgunder profitieren von den kalkhaltigen Böden am Leithaberg und brillieren mit Mineralik, Eleganz und Tiefgang. Allerdings nicht ohne uns erstmal mit einer abgefahren reduktiven Nase mit Anklängen von angeröstetem Sesam zu verwöhnen.

In unserer Vinothek finden Sie die komplette Palette der außergewöhnlichen Weine von Heinrich aus den Weingärten von beiden Seiten des Neusiedlersees.
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