Wir starten in die Runde 1 unserer Subskription 2026. Neben den meisten 2025er Riesling GGs erscheinen die GCs von Bürklin-Wolf nun auch wieder im September und können ab sofort subskribiert werden. Dazu gibt es die 2024er Burgunder in weiß und rot von Fürst, Keller, Jülg, Rings sowie die 2023er Burgunder von Salwey. Nach und nach werden noch weitere Weine hinzukommen, sobald die Zuteilung unserer Winzer steht. Die Großen Gewächse und Spitzenweine von Philipp Wittmann, Theresa Breuer und Katharina Wechsler erscheinen im Frühjahr 2026. Sie sind im Herbst während der 2. Runde unserer Subskription vorbestellbar. Die Zahlungsmodalitäten für Subskriptionsweine sowie weitere Infos zu den Jahrgängen finden Sie, wenn Sie auf "Mehr Details" klicken.
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Im Mittelpunkt unserer Subskription stehen wie gewohnt die Riesling GGs des neuen Jahrgangs. Und auf den Jahrgang 2025 freuen wir uns ganz besonders. Ausgehend von den Weinen, die wir bislang verkosten konnten, halten wir ihn für den - Achtung, Superlativ - besten Riesling-Jahrgang, an den wir uns erinnern können. Auch in den Gesprächen mit unseren Winzern war ehrliche Freude über die außergewöhnliche Qualität des Jahrgangs 2025 deutlich zu spüren. Die Weine verbinden eine beeindruckende Intensität und Konzentration mit bemerkenswerter Finesse. Sie sind dabei nicht opulent, sondern besitzen eine feste, engmaschige Struktur, ideale Säurewerte und eine wunderbare Balance. Gleichzeitig präsentieren sie sich bereits erstaunlich zugänglich. Für Riesling-Fans gleicht der Jahrgang 2025 einem Schlaraffenland, die Weine sind regionsübergreifend auf einem homogen hohen Niveau. Oft wirkt bereits der Gutswein wie ein Ortswein, der Ortswein wie eine Erste Lage und die Erste Lage wie ein Großes Gewächs. Während wir im Jahrgang 2024 die wärmeren und kräftigeren Lagen leicht im Vorteil sahen, präsentieren sich 2025 auch die kargen und kühleren Herkünfte in absoluter Bestform.
Riesling 2025
Aufgrund eines warmen Frühjahrs mit ausreichend Niederschlägen kamen die Reben bereits früh in Schwung. Während des warmen Sommers mit moderaten, aber ausreichenden Niederschlägen schritt die Reife zügig voran. Eine längere Phase von Hitze und Trockenheit während der Zellteilungsphase sorgte zudem dafür, dass die Beeren auffallend klein blieben - eine wichtige Grundlage für die spätere Konzentration der Weine. Ein außergewöhnlich warmer und trockener August sorgte für eine hervorragende Traubengesundheit, sodass in vielen Regionen die früheste Lese seit Beginn der Aufzeichnungen beginnen konnte. Bemerkenswert war dabei nicht nur der frühe Zeitpunkt, sondern auch die Geschwindigkeit der Lese: Sie verlief nahezu ohne Pause und ging vielerorts nahtlos von den Burgundersorten in den Riesling über. Was Winzer regionsübergreifend berichten, ist, dass sie sich an kaum ein Jahr erinnern können, in dem sie derart schöne Trauben ernten konnten. Voraussetzung dafür war allerdings, den ungewöhnlich frühen Lesezeitpunkt auch konsequent anzunehmen - und die Trauben nicht aus Gewohnheit hängen zu lassen. Wer zu lange wartete, bekam die Folgen der Regenfälle in der zweiten Septemberhälfte zu spüren. Deshalb sehen wir die wärmeren Regionen leicht im Vorteil, aber auch das, was wir bisher von unseren Winzern an der Mosel probieren konnten, ist sehr gut. Die restsüßen Kabinette verdienen hier ein Sonderlob. Regional traten vereinzelt Botrytis sowie aufquellende Beeren auf, insgesamt hielten sich die Probleme jedoch in Grenzen. So blicken wir insgesamt auf einen Jahrgang mit großer aromatischer Tiefe und Komplexität. Die Weine besitzen eine beeindruckende Konzentration, ohne jemals überreif oder schwer zu wirken. Hinzu kommen eine feste, engmaschige Struktur, sehr gute Säurewerte und eine bemerkenswerte Balance - ein echter Traumjahrgang.
Burgunder 2024
Viele Winzer sprechen bei 2024 von einem "klassischen" Jahrgang - geprägt von Bedingungen, die früher normal waren, heute jedoch bereits als auffallend kühl gelten. Dabei begann das Jahr zunächst alles andere als klassisch. Nach einem frühen Austrieb verursachten Spätfröste vielerorts teils erhebliche Schäden. Leider wurde auch das Weingut Fürst schwer getroffen, sodass u.a. ihr Chardonnay Berg 1G nicht gefüllt werden konnte. Im Frühjahr und Frühsommer folgte recht viel Niederschlag, was die Winzer weiterhin vor große Herausforderungen stellte. Aufgrund des hohen Pilzdrucks war präzise und sorgfältige Laubarbeit notwendig. So folgte auf einen arbeitsintensiven Sommer ein zweigeteilter Herbst, der warm und trocken begann, bevor es dann kühler und feuchter wurde. Das kam den Burgundersorten zugute, da sie zum Großteil geerntet werden konnten, bevor der Regen erneut einsetzte. Aufgrund der Frostereignisse wurden die Trauben oft zu sehr unterschiedlichen Zeitpunkten reif, was auch dazu beiträgt, dass 2024 deutlich heterogener ausfällt als 2025. Dennoch zeigen die gelungenen Weine einen klar erkennbaren Stil. Die Spätburgunder überzeugen mit moderaten Alkoholwerten, heller und eher kühler Aromatik, feiner Frucht, straffer Säure und zartem Tannin. Sie wirken elegant, animierend und ausgesprochen balanciert. Die weißen Burgundersorten präsentieren sich geradlinig und schlank, mit wenig Schmelz, aber viel Spannung, heller zitrischer Frucht und saftiger Säure. Kein Jahrgang der Opulenz, sondern einer der Präzision, Frische und Trinkigkeit.
Wachau 2025
Unser Besuch auf der VieVinum im Mai hat uns gleich doppelt Freude bereitet. Einerseits war es schön, die Winzerinnen und Winzer wiederzusehen, andererseits präsentierten sich die neuen 2025er Veltliner und Rieslinge in Topform. Wo 2024 kraftvoll und reif war und sich mit einer teils exotischen Ausprägung fast ein wenig Old School präsentierte, zeigen sich die 2025er nun moderner. Alles sitzt am richtigen Fleck: Extrakt, Säure und Gerbstoff. Die Weine besitzen eine schöne Balance und wirken wie aus einem Guss. Ein sehr schöner Jahrgang, in dem der Riesling tendenziell etwas dichter und kräftiger ausfällt als der feingliedrige und spannungsgeladene Veltliner. Das Vegetationsjahr verlief dabei deutlich anders als in vielen deutschen Regionen. Nach einem eher späten Austrieb blieb der Sommer insgesamt moderat, ohne extreme Hitzephasen. Eine kühlere Phase im Juli verzögerte die Entwicklung zusätzlich, gleichzeitig sorgten ausreichende Niederschläge für stabile Bedingungen ohne Extreme. Entscheidend für die Qualität waren schließlich die Bedingungen vor der Lese: Große Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgten für eine langsame und gleichmäßige Ausreifung sowie für den Erhalt von Frische und Aromatik.