Herkunft und Verbreitung
Bisher wurde der Schwarzriesling als Mutation des Pinot Noir/Spätburgunders angesehen. Nach Forschungen von Ferdinand Regner in Klosterneuburg (Österreich) könnte der Schwarzriesling aber die Ursprungssorte aller anderen Burgundersorten sein. Seit über 400 Jahren ist die Sorte im Burgund nachweisbar. Im Elsass und besonders in der Champagne ist er als Pinot Meunier heimisch, er ist Bestandteil der Grundweine vieler Champagnercuvées. In der Champagne ist Pinot Meunier mit ca. 30 % der Rebfläche (entspricht 11.000 ha.) gleich bedeutend wie Pinot Noir und Chardonnay. Im seinem Ursprungsgebiet Burgund zählt er dagegen nichtmal zu den zugelassenen Qualitätsweinen. Die weltweite leicht wachsende Anbaufläche liegt bei etwa 13.500 Hektar, in Österreich ist die Sorte zwar zugelassen aber bedeutungslos obwohl sie in der Steiermark mal den schönen Namen Blaue Postitschtraube trug.Rebfläche in Deutschland: 2.100 Hektar (oder 2,1%)
