Auf dem kleinen Bauernhof (Podere) namens Salicutti, der nur wenige kilometer südlich von Montalcino liegt, wird bereits seit den 1990er Jahren visionär gearbeitet. Das begann mit dem ersten Besitzer Francesco Leanza, der das heruntergekommene Landgut 1994 übernahm und nicht nur Gebäude und Weingärten in Stand setzte, sondern als erstes Weingut der Region die biologische Zertifizierung erhielt. Der Grundstein für lebendige Böden war gelegt und als Sabine und Felix Eichbauer, bekannt als Besitzer des legendären Restaurant Tantris, das Weingut 2016 übernommen haben, wurde direkt auf bio-dynmische Bewirtschaftung umgestellt. Auch im Keller wurde akribisch gearbeitet, um die Feinheiten des Terroirs noch stärker herauszuarbeiten. Für uns enstehen heute auf Salicutti die feinsten und elegantesten Sangiovese der gesamten Toskana, große Weine mit Finesse, Energie und ewiger Länge.
Montalcino in der elegantesten Form
53024 Montalcino, Italien
Betriebsgröße 4,5 ha
Das Anwesen von Salicutti ist heute wieder ein richtiger Bauernhof, zugegeben ein äußerst schön designter Bauernhof, das verwundert auch nicht, denn Sabine ist eigentlich Architektin. Es gibt neben dem Weinbau inzwischen Schweine, Esel, Hühner und Bienen, die ihren Teil zur Kreislaufwirtschaft beitragen und die Biodiversität fördern. Der Hof liegt auf einer Höhe von knapp 500 Metern, was ein deutlich kühleres Mikroklima bewirkt und die Weingärten umschließen den Hof auf drei Seiten. Der Boden ist in allen Lagen stark kalkhaltig geprägt und das typische Galestro-Gestein kommt bis an die Oberfläche durch. Die Unterschiede der einzelnen Lagen zeigen sich vor allem im Tongehalt, der Höhe sowie der Himmelaussrichtung. Die Rebfläche beträgt 4,5 Hektar und alle Weinberge sind aufgrund ihrer Qualität als Brunello di Montalcino-Lagen klassifiziert, so ensteht der Rosso, sowie Elsa mit Trauben die eigentlich auch einen Brunello ergeben könnten und das schmeckt man auch!
Im Keller wird minimalistisch gearbeitet, um die Finesse zu fördern, das Terroir widerzuspiegeln und den puren Sangiovese in die Flasche zu bekommen. Die Trauben werden von Hand gelesen und immer entrappt, bevor es für die Maischegärung in Betontanks geht. Der Maischekontakt variiert je nach Jahrgang und Wein, ist aber eher kurz, denn es soll möglichst sanft und fein extrahiert werden. Der Ausbau erfolgt bei allen Brunellos und dem Rosso in großen Holzfässern aus slawonischer Eiche von der Küferei Mittelberger.
