Wachter-Wiesler

Wachter-Wiesler

Christoph Wachter steht heute wie kaum ein anderer für den modernen Stil des Südburgenlands mit strukturierten und zugleich feingliedrig-komplexen Weinen. Seit er 2008 das elterliche Weingut übernommen hat, hat sich viel getan: Aus der Weinbauregion Südburgenland wurde Eisenberg DAC und er avancierte zu einem der Top-Winzer am Eisenberg. Mit Talent und viel Fingerspitzengefühl gelingen ihm Weiß- und Rotweine, die sich mehr durch Finesse und Vielschichtigkeit als durch Opulenz auszeichnen. Die Eigenheiten der einzelnen Lagen werden nuancenreich und unverfälscht herausgearbeitet, der Holzeinsatz bleibt moderat, das Säurespiel präzise. Christoph Wachter steht heute wie kaum ein anderer für den modernen Stil des Südburgenlands mit strukturierten und zugleich feingliedrig-komplexen Weinen.
Weingut Wachter Wiesler
Untere Hauptstraße 7
7474 Deutsch Schützen, Österreich
Telefon +43 3365 2245

Betriebsgröße 13 ha

Christoph Wachter und der neue Stil des Südburgenlands

Seit der Übernahme des Weinguts durch Christoph Wachter im Jahr 2008 hat sich nicht nur der Betrieb, sondern auch die gesamte Region stark weiterentwickelt. Mit der Einführung von Eisenberg DAC erhielt das Südburgenland ein klares Herkunftsprofil – und Wachter-Wiesler zählt heute zu dessen prägendsten Betrieben.

Naturnaher Anbau und präziser Ausbau

Im Weingarten wird nachhaltig und biologisch gearbeitet, im Keller werden die Trauben möglichst schonend und naturnah verarbeitet. Auf Zusätze, Schönung und insbesondere Barrique-Fässer wird vollständig verzichtet. Stattdessen kommen große gebrauchte Holzfässer zum Einsatz, die den Charakter der Böden und die Struktur der Trauben nicht überlagern, sondern präzise herausarbeiten.

Rebsorten, Böden und Herkunft

Ganz typisch für das Südburgenland stehen Blaufränkisch und Welschriesling im Mittelpunkt des Sortenspiegels. In Deutsch-Schützen wurzeln die Blaufränkisch-Reben auf schweren Lehmböden, die Kraft und Intensität verleihen. Am Eisenberg prägen Grün- und Blauschiefer die Weine, die hier deutlich feingliedriger, mineralischer und strukturierter ausfallen.

Fragen & Antworten zu Wachter-Wiesler

Wofür steht der Weinstil von Wachter-Wiesler?

Die Weine zeichnen sich durch Finesse, Vielschichtigkeit und Struktur aus. Opulenz steht nicht im Vordergrund – vielmehr geht es um Präzision, Herkunft und Eleganz.

Welche Rebsorten sind typisch für das Weingut?

Blaufränkisch und Welschriesling sind die wichtigsten Rebsorten, ergänzt durch weitere autochthone Sorten der Region.

Wie wird im Keller gearbeitet?

Die Vinifikation erfolgt möglichst natürlich: ohne Schönung, ohne Zusätze und ohne Barrique. Große gebrauchte Holzfässer sorgen für Struktur, ohne den Wein aromatisch zu dominieren.

Was unterscheidet die Weine vom Eisenberg?

Die Schieferböden am Eisenberg verleihen den Weinen eine kühle Mineralität, feine Tanninstruktur und große Spannung – besonders deutlich beim Blaufränkisch.
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