Das Weingut von Eleonora und Alessandro liegt ganz im Südosten der Maremma und ist gelegen auf einer idylischen Anhöhe (Poggio) nahe dem Städchen Manciano. Die Weinberge sind über die Jahre auf 4 Hektar gewachsen und ergeben ein zusammenhängendes Kleinod mit Olivenbäumen, Rosmarinsträuchern, umgeben von Wald und wilden Wiesen. An klaren Tagen kann man auch das nur 30 Kilometer entfernte Meer sehen und spüren kann man es durch den frischen Wind an jedem Tag. Die beiden erzeugen erstaunlich leichtfüßige, frische und fokussierte Weine, dabei ist der Fokus nicht nur auf Sangiovese, sondern auch auf den heimischen Weißweinsorten Vermentino und dem extrem spannenden Ansonica.
Die kühle Seite der Maremma
Podere Cagnano
58014 Manciano, Italien
Telefon +39 346 1083534
Betriebsgröße 4 ha
Poggio Cagnano liegt 450 Metern über dem Meer und die Weinberge sind, obwohl alles nebeneinander liegt von zwei verschiedenen Bodenstrukturen geprägt. Der westliche Teil ist sandiger und kraftvoller, mit weniger steinigem Galestro-Anteil, dort stehen Ansonica, Vermentino und der Sangiovese für Luce. Auf der östlichen Seite ist der Boden von kargem und steinigen Galestro geprägt, hier wachsen die beiden anderen Sangiovese, im oberen Teil der Euphoria und im unteren Teil zwischen Olivenbäumen der Ulivi. Das gesamte Anwesen wird mit viel Liebe gepflegt, es gibt Gemüsebeete, eigenes Olivenöl wird hergestellt und es laufen Hühner und Gänse durch die Gärten. Der Weinkeller mit dem Wohnhaus liegen mittendrin und so war es für Eleonora und Alessandro immer klar, dass die Bewirtschaftung der Fläche ausschließlich biologisch erfolgt.
Die Höhe der Weinberge, der kühle Wind vom Meer und die Bewirtschaftung ermöglicht es den beiden filigrane Weine zu erzeugen, mit erfreulich niedrigen Alkoholwerten und von großer Eleganz geprägt. Bei den Weißweinen arbeiten sie mit mehrtägiger Maischestandzeit, um durch einen feinen Gerbstoff mehr Frische zu erzeugen und den Weinen Grip und Tiefe zu verleihen. Bei den Rotweinen ist die Maischestandzeit ebenfalls eher kurz, denn die Extraktion soll möglichst fein vonstatten gehen und nach 14 Tagen wird die Maische bereits abgepresst. Der Ausbau erfolgt in neutralen Gebinden aus Beton, Stahl und Ton, um Frische und Feinheit heraus, lediglich der Sangiovese Ulivi wird im Holzfass ausgebaut und hat dementsprechend auch feine Röstnoten.
