NEU im SORTIMENT: Paul Gayot wuchs in Beaune, im Herzen der burgundischen Weinberge, auf. Seine Ferien verbrachte er spielend auf dem Beaujolais-Weingut seiner Großeltern. Das Familiengut wird von seinem Vater Michel Gayot geführt, der zusätzlich zu den Weinbergen im Beaujolais ein eigenes Weingut als Negocient aufgebaut hat. Nach einigen Jahren im Weingut seines Vaters hat sich Paul mit dem 2022er Jahrgang selbstständig gemacht und startet als Micro-Negociant durch, wobei er inzwischen auch eigene Weinberge bewirtschaftet. Aufgrund seiner guten Kontakte konnte er sich direkt einige Top-Parzellen des Burgunds sicher, unter anderem in Meursault, Chassagne-Montrachet und Vosne-Romanée.
21 Rue Jean-François Champollion
21200 Beaune, Frankreich
Telefon +33 684534592
Betriebsgröße: 6 ha
Paul Gayots Weine sind stilistisch gewissermaßen Grenzgänger, denn erst ist weder extrem Modern noch ist er richtig Old-School, vielmehr verbindet er Kellermethoden aus beiden Welten. Die Trauben beim Pinot werden zum Beispiel komplett entrappt und es gibt einige Tage Kaltmazeration (modern), dann wird im Stahl vergoren mit Überschwallen und leichtem Unterstoßen, anschließend geht es aber ausschließlich ins gebrauchte Holz (Oldschool). Seine Pinots verbinden somit eine moderne mit einer bäuerlichen, kernigen Art. Beim Chardonnay wird reif gelesen, aber auch hier wird die Gärung eher reduktiv im Stahltank vorgenommen, die Fässer sind allerdings auch hier nicht neu, sondern vor allem zweit und dritt Belegung. Es entstehen reife, würzig und engmaschige Weine, mit Fülle, Textur und Intensität, ganz unaufgeregt und auch nicht zu fordernd.