Der Weg zum Wein war nicht direkt vorgezeichnet, denn Fred kommt nicht aus einer Weinbau-Familie, sondern sollte eigentlich in die Fußstapfen seines Vaters treten, als Milch- und Käseproduzent. Der Wein interessierte ihn aber schon damals viel mehr als die Milchproduktion und so startete er als Trauben-Makler zu arbeiten. Im Burgund ein normaler Job, bei dem der Kontakt zwischen Traubenproduzent und Negociant hergestellt wird. In dieser Funktion musst er sehr viele Weine aus der ganzen Region verkosten und da ihm die meisten Weine nicht schmeckten gründete er zusammen mit seiner Frau Laure im Jahr 1996 die Domaine de Chassorney.
Chemin de Coulot
21190 Saint Romain, Frankreich
Tel. +33 380 216555
Betriebsgröße 10 ha
Im Keller arbeitet Fred eigentlich ganz klassisch Burgundisch, also so wie es üblich war bevor die moderne Kellertechnik Einzug hielt. Beim Pinot Noir werden die Trauben immer im ganzen verarbeitet und in offenen Holzbottichen vergoren, der Maischekontakt ist mit 4-6 Wochen eher lang, dafür wird die Maische aber kaum bewegt, um die Finesse zu bewahren. Der Ausbau erfolgt bei allen Weinen in gebrauchten Fässern und seit einigen Jahren teilweise auch in Amphoren und Betoneiern, da er einen möglichst neutralen Ausbau seiner Weine erreichen will. Bei den Chardonnays wird immer direkt gepresst und es geht mit viel Trub in erwähnte Gebinde für die Gärung und dort bleiben die Weine auch für 18 Monate auf der Vollhefe. Gefüllt werden die Weine natürlich ohne Filtration und auf die Zugabe von Schwefel wird auf der Domaine de Chassorney ebenfalls verzichtet.