Der Großteil der Weinberge an der Hessischen Bergstraße liegt zwischen Zwingenberg und Heppenheim an den Hängen des Odenwaldes. Granitverwitterungsböden im Norden um Zwingenburg, in Auerbach, Bensheim und Heppenheim hauptsächlich Lößlehmböden, dazu die "Odenwälder Halbinsel" mit Buntsandstein im Bereich Groß-Umstadt.
Der Odenwald bildet einen natürlichen Schutzwall gegen raue Nord- und Ostwinde und so ergeben sich ideale Wachstumsbedingungen für den Weinbau, aber auch für Mandelbäume, Pfirsiche, Aprikosen, Kirschen und Forsythien. Die Region hat eine Anbaufläche von 440 Hektar, sie war damit bis zur Wiedervereinigung die kleinste Weinregion Deutschlands. Die Rebsorten in der Reihenfolge ihrer Wichtigkeit sind Riesling (ca. 47%), Müller-Thurgau, Grau- und Spätburgunder, wobei 80% der Rebfläche für Weißwein sind.
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