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Der Weinort Fleurie im norden des Beaujolais

Beaujolais

Die sanften Hügel des Beaujolais, mit kleinen, romantischen Dörfern und wild geschwungenen Straßen gehören offiziell noch zum Burgund und grenzen direkt an das Mâconnais. Gemeinsamkeiten mit der berühmten Region im Norden findet man sonst eher wenig. Die Weinberge sind bis auf wenig Hundert Hektar mit Gamay bestockt und der Boden ist von Granit und Schiefer geprägt, konträr zum kalkigen Burgund. Da sich der Weinstil ebenfalls stark unterscheidet, macht es durchaus Sinn, das Beaujolais als eigenes Gebiet zu führen. Das Image der Region hatte in den letzten Jahrzehnten aufgrund von industrieller Massenproduktion stark gelitten, jedoch sollte man das Beaujolais nicht unterschätzen. Hier entstehen saftige, animierende und puristische Rotweine zu teilweise lächerlichen Preisen und in den Crus entstehen große Gamays, die exzellent reifen können und ihr Terroir puristisch widerspiegeln.

Beaujolais und seine Crus

Der Norden ist die Heimat der zehn Beaujolais-Crus, die hoch gelegenen Lagen sind von kargem Granit- und Schieferboden geprägt und anders als im Burgund, bilden sie mit ihren Ortsnamen die höchste Qualitätsstufe der Region. Morgon ist der bekannteste Cru und zeigt sich als kraftvollste Lage mit intensiver Aromatik und kompaktem Körper. In Chenas wachsen die aromatischsten Gamays, mit viel Frucht und samtiger Struktur. Fleurie ist geprägt von rosa Granit und gilt als besonders elegant, helle Frucht und viel Frische schwingt mit. Chiroubles ist das höchstgelegene Cru und erbringt finessenreiche und elegante Beaujolais, für manche die typischsten der gesamten Region.
Die Weinberge um die Crus herum sind als Beaujolais-Village klassifiziert, immer noch mit Granit und Schiefer im Untergrund, allerdings etwas kraftvoller im Oberboden und niedriger gelegen. Im Süden und am östlichen Rand der Region sind die Weingärten für die niedrigste Kategorie, die lediglich als Beaujolais bezeichnet werden, hier sind lehmig-kalkige Böden vorherrschend, wodurch Weine mit viel Saft und charmanterem Charakter entstehen.

Maceration Carbonique als Alleinstellungsmerkmal

Eine Besonderheit der Region war schon immer die Gärmethode Namens Maceration Carbonique. Bei diesem Verfahren werden die unversehrten Trauben in einen Gärbehälter gegeben, unter Ausschluss von Sauerstoff beginnt es in den Beeren zu gären, bis die Trauben aufplatzen. Je nach Winzer variiert die Dauer der Maceration Carbonique, anschließend wird abgepresst und meist im Holzfass fertig vergoren. Die Rotweine, die dabei entstehen, sind heller, fruchtiger und mit filigranerem Tannin als bei der herkömmlichen Maischegärung.
Weltberühmt wurde die Region durch die einfachen Trinkwein die als Beaujolais Nouveau bekannt sind. Der früh gefüllte Billig-Wein löste in den 70er und 80er Jahren einen regelrechten Hype aus. Mit dem Erfolg wurden die Winzer gierig, der Ertrag wurde erhöht und damit zwangsweise die ursprünglichen Methoden des Beaujolais verraten. Denn die in der Methode der Maceration Carbonique wurde durch schnellere und technischere Gärmethoden ersetzt und die Qualität rauschte in den Keller. Das Image der Region und des Gamay war ruiniert und haftet den Weinen immer noch schwer nach.

Biologische Vorreiter in Frankreich

Dabei gab es schon in den 80er Jahren eine Gegenbewegung zum billigen Industriewein. Jean-Paul Thévenet, Marcel Lapierre, Jean Foillard und Guy Breton, auch genannt: „Gang of Four“, waren die Vorreiter des bio-dynamischen Anbaus in dieser Region und die Inspirationsquellen für viele Winzer in ganz Frankreich. Zusammen mit Yves Metras zeichnen sich diese Winzer für die größten Weine des Beaujolais verantwortlich und heben den Gamay in ungekannte Höhen!
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