Umathum

Josef »Pepi« Umathum gehört zu den bekanntesten Weinmachern Österreichs und hat sich als einer der Pioniere der österreichischen Rotweinszene weit über die Landesgrenzen hinaus einen Namen gemacht. Seit seinen Anfängen hat sich viel am Weingut getan. Die kraftvollen und holzgeprägten Weine nach internationalem Vorbild sind Weinen mit Finesse und Eleganz gewichen, ohne jedoch ihre Saftigkeit und trinkanimierende Art zu verlieren. Eine große Rolle spielt seit vielen Jahren die nachhaltige Arbeitsweise im Weingarten nach biodynamischen Prinzipien, außerdem sind Schafe und Kühe wieder in das Weingut und den Weingarten integriert. Die Weine haben sich auch aufgrund dieser Umstellungen über die letzten Jahre spürbar weiterentwickelt, sind ruhender und komplexer geworden und spiegeln ihre Herkunft deutlicher wider. Neben dem Schwerpunkt auf die klassischen österreichischen Rotweinsorten Zweigelt, St. Laurent und Blaufränkisch kultiviert er auch einige Weißweine und für seinen Königlichen Tafelwein auch ausgefallene Sorten wie die ungarische weiße Rebsorte Hárslevelü (Lindenblättriger).
Weingut Umathum
St. Andräer Str. 7
7132 Frauenkirchen, Österreich
Telefon +43 2172 24400

Betriebsgröße 35 ha
Mitglied im RWB
Auf beiden Ufern des Neusiedler Sees besitzt das Weingut Umathum sehr anspruchsvolle Weingärten. Im Seewinkel heißen die wichtigsten Rieden Hallebühl und Haideboden, in Jois Kirschgarten. Dort rekultivierte Josef Umathum auch die einzigartige Steinterrassenanlage Stein, die bereits im Jahre 1214 erstmals urkundlich erwähnt wurde.
»Lebendiger Boden und wache Pflanzen weisen uns den richtigen Weg und geben uns die notwendige Inspiration, wie wir mit ihnen und miteinander umgehen sollen«, so Pepi Umathum über seine Einstellung zum Weinbau. Die Weingärten werden nach biologischen Richtlinien, die sich an der Philosophie von Rudolf Steiner orientieren, bewirtschaftet - das Weingut ist allerdings aus Überzeugung und Freiheitsliebe nicht zertifiziert, weshalb die Weine offiziell aus konventionellem Anbau stammen. Überhaupt sieht man hier die Weinreben aus einer etwas anderen Sicht: »Pflanzen haben ein Gedächtnis. Um die Genetik zu bewahren, selektionieren wir unsere Reben aus unseren eigenen uralten Beständen.«
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