Weinberge mit Blick den Neusiedlersee

Neusiedlersee

Das Weinbaugebiet Neusiedlersee im Norden und Osten des Neusiedler Sees reicht von Jois an den Hügeln des Leithagebirges, über die große Weinstadt Gols, den flachen Heideboden, bis hinunter in den puszta-ähnlichen Seewinkel. Die Hauptsorte ist hier eindeutig der Zweigelt.

Pannonisches Klima am Steppensee

Von 6.675 Hektar Rebfläche sind knapp 30 Prozent mit Zweigelt bepflanzt. Daneben gibt es aber eine große Vielfalt an anderen Rot-, Weiß- und Süßweinen rund um den flachen, nur 1,5 Meter tiefen, Steppensee. Geologisch bildet das Gefälle von der Parndorfer Platte nach Süden zum See hin eine sanfte Geländekante mit mittlerweile bekannten Top-Lagen wie, Salzberg, Ungerberg, Gabarinza, Gold- oder Rosenberg (Riedenbezeichnungen mit "....berg" sind hier relativ zu sehen, der Höhenunterschied ist keine 50 Meter). Die Böden sind von eiszeitlichen Tertiärschotter und feinkörnigen sandig-lehmigen Sedimenten geprägt. Im Seewinkel gibt es durch Sumpfgebiete und zahlreiche sehr salzhaltige Lacken und Seen (sogenannte Zicklacken) ein spezielles Mikroklima. Die daraus entstehende hohe Luftfeuchtigkeit fördert im Herbst die Bildung der Edelfäule (Botrytis cinerea). Dadurch können hier regelmäßig große Beerenauslese- und TBA-Qualitäten gelesen werden. Am Neusiedlersee dominiert sonst der kraftvolle und samtige Zweigelt, aber auch Blaufränkisch und St. Laurent liefern beste Ergebnisse. Die erfolgreichsten Winzer sind Paul Achs, Gernot Heinrich, John Nittnaus, Rene Poeckl, Pepi Umathum, Chardonnay-Kultwinzer Heinz Velich und Süßwein-Papst Alois Kracher neben erfolgreichen Jungwinzern wie Werner Achs und Claus Preisinger.
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