Somló

Nagy-Somló, das kleinste Weinbaugebiet Ungarns liegt etwa 35 Km nördlich vom Plattensee und umfasst nur knapp 500 Hektar Rebfläche. Inmitten der Weite der ungarischen Puszta erhebt sich der namensgebende Vulkan Somló.
Ganz oben im Kraterplateau, an den schroffen Klippen der Magma-Säulen, hat sich über Jahrtausende hinweg eine unberührte Landschaft gebildet. Der vulkanische Boden an den Berghängen ist reich an Mineralien, der Basalt verwittert mit Löss zu einem lockeren und fruchtbaren Boden: beste Voraussetzungen für den Weinbau. Die pittoreske Landschaft mit vielen kleinteiligen Parzellen, kleinen Häusern mit malerischen Gärten, ist noch immer von bäuerlicher Selbstversorgung geprägt. Früher wurde hier nur Weißwein angebaut, vielfach oxidativ angehaucht, um den Tokajer Konkurrenz machen zu können. An die 40 Sorten stehen in den Weingärten, am häufigsten ist der Olaszrizling (Welschriesling) verbreitet, gefolgt von den traditionellen Rebsorten Hárslevelü (Lindenblättriger), Furmint und dem eher unbekannten Juhfark (zu deutsch Lämmerschweif), eine feurig maskuline Rebsorte mit extravagantem Säurespiel. Er zählte mal zu den edelsten ungarischen Weißweinen und wurde "Wein des Thronfolgers" genannt. Die Reben sind sehr empfindlich und finden am klimatisch begünstigten Somló optimale Bedingungen vor.
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