St. Antony

Von sich Reden macht das Weingut St. Antony aus Nierstein am Roten Hang vor allem mit seinen Blaufränkern. Kein Tippfehler, wir sprechen wirklich von Blaufränkisch aus Rheinhessen. Felix Peters, Geschäftsführer und Kellermeister von St. Antony, wurde für seine ausgefallene Idee von den Nachbarn schon für verrückt erklärt, das Ergebnis gibt ihm aber recht: er erzeugte mit Nierstein und Rothe Bach auf Anhieb zwei ausgezeichnete Blaufränker, die mit den etablierten Sortenvertretern aus Württemberg und Österreich mehr als nur mithalten können. Die Weingärten in den besten Lagen der Rheinfront wie Pettenthal, Ölberg, Hipping und Rothenberg sind aber natürlich hauptsächlich mit Riesling bepflanzt und bringen äußerst abwechslungsreiche Weine mit einem nahezu einmaligen Preis-/Leistungs-Verhältnis hervor: das Große Gewächs Orbel ist ein feiner, sehr sortentypischer Riesling mit gutem Alterungspotenzial und liegt bei 20 Euro!
St. Antony Weingut GmbH & Co. KG
Wilhelmstr. 4
55283 Nierstein, Deutschland
Telefon +49 6133 509110

Betriebsgröße 34 ha
Mitglied im VDP
Bio-Kontrollstelle DE-ÖKO-039
Neben Riesling und Blaufränkisch werden am Weingut St. Antony auch rote und weiße Burgundersorten und ein kleines Cuvée vinifiziert. Gerade die Rotweine sind dabei von Eleganz, Straffheit und Frische geprägt, sie wirken kühl und strukturiert. Wir sind deshalb große Fans der Rotweine von Felix und wünschen uns, dass noch mehr Winzer in Deutschland auf mehr Eleganz und feineren Holzeinsatz setzen. Felix Peters gelangte durch die Umveredelung einer fast 40-jährigen und damit sehr wertvollen Riesling-Anlage im Filetstück des Pettenthal's an Blaufränkisch-Rebstöcke. Bei dem aufwändigen Verfahren wurden österreichische Blaufränkisch-Fruchtruten von den Sortenspezialisten Franz Weninger und Uwe Schiefer auf die bereits tief verwurzelten Riesling-Stämme von St. Antony gepfropft, so dass bereits zwei Jahre später Blaufränkisch-Trauben von "alten Reben" geerntet werden konnten. Diese Rebstöcke bringen im Vergleich zu einer Neuanpflanzung nicht nur schnelleren Ertrag, sondern auch sofort erheblich bessere Qualität als junge Reben.
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