ist die wichtigste rote Rebsorte der Toskana und eine der bedeutendsten Rebsorten Italiens. Sie ist die Grundlage für berühmte Weine wie Chianti Classico, Brunello di Montalcino und Vino Nobile di Montepulciano. Die Rebsorte wurde erstmals im 16. Jhd. unter dem Namen „Sangiogheto“ erwähnt, der angeblich lateinischen Ursprungs (Sanguis Jovis = Blut von Jupiter) ist. Eine interessante Entwicklung begann in 1970er Jahr, als einige Toskanische Winzer (allen voran Antinori) begannen den Sangiovese mit Caberent Sauvignon und/oder Merlot außerhalb der DOCG-Regeln zu cuvéetieren – die später sogenannten „Super-Tuscans“ waren geboren.
Sangiovese ergibt meist elegante, strukturierte und langlebige Weine. Die hohe Säure macht sie zu hervorragenden Begleitern von Speisen. Die Rebe reift relativ spät und bevorzugt warme, sonnige Lagen sowie kalk- und steinreiche Böden und kommt gut mit Trockenheit klar. Ihre Weine zeichnen sich durch eine charmante Säure, mittleres Tannin und eine charakteristische Kirschfrucht aus.
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