Macération Carbonique

Die Kohlensäure-Maischung als spezielle Gärtechnik wurde in Frankreich im Jahre 1934 mehr oder weniger zufällig entdeckt. Ein Forscherteam untersuchte die Möglichkeiten, Tafeltrauben über einen längeren Zeitraum möglichst frisch zu halten. Dabei wurden die Trauben unter einer Kohlendioxid-Schutzgashülle bei 0 °C aufbewahrt. Nach zwei Monaten begannen sie -trotzdem- zu gären. Man

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Madeira

Nach der gleichnamigen Insel benannter DOC-Bereich für einen der berühmtesten und langlebigsten Dessertweine der Welt.

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Maische

Bei der Weinbereitung werden die (ev. vorher entrappten) Trauben in einer Mühle zerdrückt, so dass ein Gemisch aus Traubenkernen, Schalen und Most entsteht. Dieses Gemisch wird bei Weißweinen gleich gepresst und dann vergoren. Bei Rotweinen erfolgt ein Maische-Gärung, diese löst Farbe und Tannine aus den Schalen. Gleichgepresst gibt es auch

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Maische-Erhitzung

Eine Technik bei der Rotwein-Bereitung, um schnell eine intensive Extraktion zu erreichen. Durch Erwärmung bzw. Erhitzung der Maische wird der Zellverband der Beeren zerstört und die Farbstoffe innerhalb kürzerer Zeit freigesetzt. Das Verfahren wird eher bei einfachen Rotweinen oder bei von Botrytis befallenem Traubengut, wodurch die Farbe beinträchtig wird, angewendet.

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Maische-Gärung

Diese Gärtechnik ist die älteste und auch heute übliche Methode beim Rotwein-Ausbau. Die normalerweise gerebelten Trauben werden gemaischt (wird in eigenen Behältern bei optimaler Temperatur (ca. 25°C bis 28°C) zur Gärung gebracht. Die Feststoffe (Trester) werden laufend mit dem gärenden Most gemischt, um die Extraktion – das Auslösen der Farb-

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Maische-Standzeit

Dauer der Maische-Gärung bzw. der Zeitraum bis zum Abpressen. bei Weißweinen, wenn überhaupt, wenige Stunden (meistens direkt in der Presse) bis 2-3 Tage. bei Rotweinen typischerweise zwischen 1 und 4 WochenJe länger diese dauert, umso farbkräftiger und tanninreicher wird der Wein.

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Malolaktische Gärung

lat.: malum = Apfel, lac = Milch, Bezeichnung für die Umwandlung von scharfer Apfelsäure in die mildere Milchsäure. Der Vorgang wird auch als biologischer Säureabbau (BSA), bakterieller Apfelsäure-Abbau oder Apfel-Milchsäure-Gärung bezeichnet. Obwohl bei diesem Vorgang auch Kohlendioxid frei wird – handelt es sich aber um keine richtige Gärung. Ende des

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Malvasier

Stammt wahrscheinlich aus dem norditalienischen Valtellina und ist eine der ältesten in Österreich gezogenen Sorten, die ursprünglich meist im Gemischten Satz versteckt und als Tafeltraube beliebt war.

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Mariental

Mittlerweile legendäre Rotwein-Lage bei Oggau im Burgenland, bekannt geworden durch den ebenso genannten Blaufränkisch von Ernst Triebaumer. Der sanfte Hügel, im oberen Abschnitt Kalksand-Untergrund mit Korallenanteilen, etwas Lehm sowie eine 40cm dicke Humusauflage und Schwemmböden am süd-östlichen Ausläufer ist traditionell mit Blaufränkischem bestockt.

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Marillenknödeln

eine österreichische Mehlspeise. Marillen (Aprikosen) werden dünn mit Topfenteig oder Kartoffelteig umhüllt, gekocht und in gebräunten Brösel gewälzt, anschließend mit Staubzucker bestreut serviert. Siehe auch unter Rezepte.

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Markowitsch

3-mal Markowitsch, irgendwie verwandt, leben in enger dörflicher Gemeinschaft und machen guten Wein: Weingut Gerhard Markowitsch, Göttlesbrunn / Carnuntum – der unumstrittene Spitzen-Winzer am Ort Weingut Marko Lukas Markowitsch, Göttlesbrunn / Carnuntum – glänzt mit schönen Rubin Carnuntum Weingut Meinrad Markowitsch, Göttlesbrunn / Carnuntum – hochtalentierter Nachzügler

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marmeladig

neuerer Ausdruck im Rahmen der Wein-Ansprache für Weine mit sehr dichtem (konzentriertem) Bukett und Geschmack das schon ins marmeladige geht. Das ist einerseits eine Folge des Übersee-Trends (aus sehr reifen Traubenmaterial, z. B. Australien) bzw. auch der (bevorzugten) Bewertung dieser Stilistik durch den amerikanischen Wein-Guru Robert Parker.

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Martini

1) Der später heilig gesprochene Martin von Tours (316-397) wird in vielen Ländern bzw. Weinbau-Gebieten als Weinheiliger verehrt. Über 25 Jahre verbrachte er als Einsiedler in Pannonien und kehrte dann nach Poitiers zurück. Hier ereignete sich auch die oft erzählte Legende, dass er seinen Mantel mit einem Bettler teilte. Als

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Master of Wine

Berühmteste und anspruchsvollste Qualifikation im Weingeschäft, ein Titel, den man durch Bestehen einer jährlich im Mai vom Institute of Masters of Wine (London, 1955 gegründet) abgehaltenen Prüfung erwirbt.

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Mehlspeisen

österr. Ausdruck für Süßspeisen die Mehl enthalten und oft böhmischer Herkunft sind. Traditionelle Mehlspeisen sind: Marillen/Zwetschken-Knödel, Mohnnudeln, Strudeln, Palatschinken, Buchteln, Dampfnudeln, Torten und Gebäck.

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Mehltau

Durch Pilze hervorgerufene, aus Amerika eingeschleppte, Rebstockkrankheit. Neben der Reblaus der gefährlichste Schädling in Weingarten. Echter Mehltau befällt besonders an trockenen und heißen Tagen alle grünen Teile des Rebstockes, überzieht sie spinnwebenartig mit einem grauweißen Überzug, der wie mit Mehl oder Asche angestaubt wirkt. Die Beeren platzen und haben einen

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Melange

Tradioneller (Wiener) Kaffee mit aufgeschäumter Milch, die österreichische Variante des Cappuccino sozusagen.

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Mercaptan

stark flüchtige Alkohole (Thiolalkohole), bei denen die Sauerstoffatome durch Schwefel ersetzt wurden. Die am häufigsten vorkommende Art ist Äthylmercaptane, eine komplexe Verbindung von Schwefelwasserstoff und Acetaldehyd, die den gefürchteten Wein-Fehler Böckser mit sich bringt.

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