Rathay

Neue rote Rebsorte, Züchtung zwischen Blauburger & Blaufränkisch aus dem Jahre 1970. Nach Emmerich Ráthay (1845-1900), zweiter Direktor der Klosterneuburger Weinbauschule, benannt. Die Sorte ist praktisch resistent gegen Mehltau und frostunempfindlich. In Österreich wurde sie 2000 als Qualitätssorte zugelassen. Erste Auspflanzungen gibt es im Burgenland und in Klosterneuburg. Der gerbstoff-

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rebeln

das -meist maschinelle- entfernen der Traubenstiele (Rappen) von der Rebe vor der Gärung

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Rebenalter

Rebstöcke können im Extremfall bis zu 300 Jahre alt werden, ausgerechnet in England befindet sich der älteste noch im Ertrag stehende Weinstock, der 1769 bei Hampton Court Palace in London gepflanzt wurde. Mit 3 Jahren ist meistens die Jungfernlese (erste Ernte), bis zu 10 Jahren gelten sie als Jungreben (zarte

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Rebenselektion

Selektion bei der Reben-Züchtung, ein Ausleseverfahren um die hochwertigsten Klone herauszufinden.

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Reblaus

Lat.: Phylloxera, mit der Blattlaus verwandter Schädling. Im 19. Jahrhundert führte der Rebschädling im europäischen Weinbau zu dramatischen Verwüstungen, der Reblauskatastrophe. Die aus Nordamerika stammende Reblaus wurde Mitte des 19. Jahrhunderts nach Frankreich eingeschleppt (ab 1863 nachgewiesen) und breitete sich rasant von dort über sämtliche europäische Weinbaugebiete aus. Nach Österreich

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Rebschnitt

die Rebe wird durch die Art des Schnittes und der Erziehungsform zu einer Kulturform „erzogen“. Der Rebschnitt prägt die Qualität des Weins, sonst wäre er unkontrolliert und wild. Der Rebschnitt wird nach Bodentyp, Erziehungsform, Klima, Rebsorte und lokalen Gegebenheiten gewählt. Den Zeitpunkt für den Schnitt nennt man Saftruhe. Danach kann

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Rebsorten International

Alphabetische Reihenfolge der bekanntesten Rebsorten der Erde (ohne Anspruch auf Vollständigkeit): A : Abaca, Abadesa, Abbondosa, Abondant, Abouriou, Absenger, Acolon, Ada Karasi, Adagó, Adami, Adams, Affenthaler, Agawam, Agiorgitiko, Agliancone, Aglianico, Agria, Aidani Aspro, Airén/Lairén, Albalonga, Alban, Albania, Albar, Albarola, Albilla de Lucena, Albillo, Alexander, Alexander Winter, Alicante Bouchet, Alicante Ganzin,

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Rebsorten Österreich

Die gängigsten Rebsorten in Österreich (Rebfläche in Hektar bzw. %-Anteile) sind: Weißwein: Grüner Veltliner (13.500 ha oder 29,4%) Welschriesling (3.600 ha oder 7,8%) Müller-Thurgau (2.100 ha oder 4,6%!?) Weißburgunder (2.000 ha oder 4,3%) Riesling (1.860 ha oder 4,1%) Chardonnay/Morillon (1.400 ha oder 3,1%) Sauvignon Blanc (930 ha oder 2,0%) Neuburger

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Rebsorten Top-10

Die weltweite Weinbaufläche beträgt etwa 7,8 Millionen ha. Auf Europa entfallen davon fast 5 Millionen ha. Es ist schwer, eine Rangliste der meistkultivierten Rebsorten zu erstellen. Die Zahlen beruhen auf Statistiken aus verschiedenen Jahren und wurden mit unterschiedlichen Methoden erhoben. So werden beispielsweise manche Sorten in einigen Ländern zusammengefasst, in

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Reduktiver Ausbau

Ausbau eines Weines ohne oder mit sehr geringem Kontakt mit Sauerstoff, meist in gasdichten Stahltanks, teilweise auch unter dem Einsatz von Inertgas (Stickstoff, Argon). Der reduktive Ausbau gilt neben der aktiven Temperaturführung und verbesserter Hygenie als einer der wesentlichen Fortschritte in der modernen Kellertechnik, er erzeugt sehr klare und fruchtbetonte

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Refraktometer

Optisches Messgerät mit dem mittels Lichtbrechung die Konzentration von Flüssigkeiten oder festen Körpern ermittelt werden kann. Im Weinbau kann dadurch der Zuckergehalt in Form des Mostgewichtes und damit potentielle Alkohol-Gehalt schon in den Weintrauben bestimmt werden. In einem zwischen zwei Prismen eingeschlossenen Tropfen Traubensaft wird das Licht je nach dem

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Regent

Die rote Rebsorte ist eine Neuzüchtung zwischen zwischen Diana x Chambourcin, aber auch mit Genen von Vitis labrusca. Regent wurden aber im Rahmen einer Studie ,,nur geringer amerikanischer Gene“ attestiert und somit als ,,Vitis-vinifera“ eingestuft. Die früh reifende Rebe ist sehr widerstandsfähig gegen Frost und beide Arten von Mehltau, sowie

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Reife

Franz.: Maturation: die Traubenreife ist dann erreicht, wenn Säure- und Zuckergehalt im richtigen Verhältnis zueinander stehen. Die grünen Beeren enthalten relativ viel Säuren, die während der Reifung abgebaut werden, während der Gehalt an Zucker steigt. Je heißer der Sommer während des Wachstums des Rebstocks, umso weniger Apfelsäure ist in den

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Rektifizierung

Bezeichnung für das Trennen eines Flüssigkeits-Gemisches in seine Komponenten durch wiederholte Destillation. Dies erfolgt zum Beispiel bei der Erzeugung von rektifiziertem Traubenmost-Konzentrat.

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Relative Dichte

Der Quotient aus Masse und Volumen eines Stoffs, ausgedrückt in g/cm3 oder g/ml. Ein im Weinbau häufig verwendetes Maß für die Dichte (Mostgewicht) ist KMW oder in Deutschland Oechsle.

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Renommierte Weingüter Burgenland

bekannte Winzergemeinschaft, 1995 gegründet. Im Mittelpunkt des Interesses stehen neben der Qualität des burgenländischen Weines auch die umfassende Pflege der burgenländischen Weinbautradition, die Wahrung der Bedeutung der Weinkultur für das gesellschaftliche Leben und die beständige Verbesserung des internationalen Renommees der Weine aus dem Burgenland. Bei Prämierungen im In- und Ausland

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Reparaturwein

Während einer Degustation, nach einem besonders mächtigen Wein, gereichter leichter Wein um den Gaumen zu „reparieren“ (=neutralisieren) für den Nächsten.

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resch

typisch österr. Bezeichnung für einen säurebetonten, trockenen und rassigen Weine.

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Reserva

Diese Wein-Bezeichnung für „bessere Qualitäten“ wird in Portugal und Spanien verwendet und ist der höchsten Qualitätsstufe vorbehalten (DO, DOC bzw. DOCa). Vorgeschrieben sind in Spanien für Rotweine 36 Monate Lagerung, davon 12 im Eichenholzfaß, bei Weißen 24 Monate mit 6 Monaten im Faß.

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Reserve

österr. Pendant zu ital./span.Riserva/Reserva – Reifelagerung im Fass von mindestens: 12 Monaten bei Rotweinen 4 Monaten bei Weißweinen

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Restzucker

Auch Zuckerrest, eine grundsächliche Einteilung der Qualität bzw. des Weintypes und auch des Geschmackes erfolgt über den Restzucker. Auch als Restsüße oder Zucker-Rest bezeichnete Menge von Zucker im Wein, die durch ein natürliches Ende der Gärung oder durch gezieltes Abstoppen erhalten bleibt. Der Restzucker-Gehalt in g/l wird eher selten auf

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