Falstaff

1) Figur in „Die lustigen Weiber von Windsor“ von William Shakespeare, sowie aus diesem Werk handlungsmäßíg entstandene Verdi-Oper „Falstaff“. Falstaff hat sich des hemmungslosen Essens und Trinkens verschrieben. Einem der berühmtesten Falstaff-Darsteller, dem genialen Shakespeare-Mime Ludwig Devrient (1784-1832), ist die Erfindung der Bezeichnung Sekt für den Schaumwein zu verdanken. 2)

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Farbe

Wein-Farbe: die drei unterschiedliche Weinarten werden als Weißwein, Rosé oder Rotwein bezeichnet. Weintrauben-Farbe: zur Weingewinnung wird eigentlich nur zwischen weißen und roten Rebsorten unterschieden, je nachdem ob die betreffenden Trauben für die Gewinnung von Rotwein bzw. Rosé (rote Sorte) oder Weißwein (weiße Sorte) verwendet werden. Bei den Tafeltrauben wird üblicherweise

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Färbertrauben

Franz.: Teinturier Sammel-Bezeichnung für dunkle Rebsorten mit rotem statt dem bei den meisten Rotweinreben üblicherweise hellem oder grauem Fruchtfleisch. Aus den Färbertrauben werden zum Großteil so genannte Deckweine gewonnen. Solche Trauben wurden in Frankreich besonders ab Mitte des 19. Jahrhundert populär, um blassen, pigmentarmen Rotweinen Farbe zu verleihen. Färbertrauben sind

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Farbtiefe

Am besten zu beurteilen im schrägen Glas auf weißen Hintergrund (Tischdecke). Eine gute Farbtiefe weist auf körperreiche und konzentrierte Weine bzw. auch auf die Rebsorte hin, so ist ein Pinot Noir heller als ein Cabernet Sauvignon. Die Intensität des Farbtones verrät auch den Entwicklungszustand eines Weines. Junge Weißweine haben eine

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Farbton

Der Farbton des Weines wird durch verschiedene in den Beeren enthaltenen Pigmenten (Farbstoffe wie Anthocyane, Carotinoide und Flavone) abhängig von der Sorte und recht unterschiedlichen Herstellungs-Verfahren beeinflusst (siehe Maischestandzeit, Macération Carbonique). Bei Weißweinen reicht das Spektrum von hellem Strohgelb (Muskatelelr) bis zu sattem Goldgelb (spätegelesener Veltliner) Bei Rotwein geht das

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Fass-Gärung

Die Gärung erfolgt normalerweise in großen Gärbehältern bzw. Stahltanks. Eine Gärung im Holzfass erfolgt vorwiegend bei Weißweinen, vor allem ist dies bei Süßweinen oder Barrique-Ausbau der Fall. In Anschluß folgt dann oft eine längere Hefesatzlagerung. In bestimmten Gebieten Frankreichs (Burgund), in Kalifornien sowie in Australien ist dies auch bei manchen

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Fass-Probe

Probe eines jungen Weines, der noch nicht in Flaschen abgefüllt wurde. Dieser wird vom Winzer an Fachleute zu einer ersten Wein-Bewertung direkt aus dem Fass gehoben und eingeschenkt. So ein erstmals bewerteter Wein hat aber noch eine Entwicklung in der Flasche vor sich. Lagerfähige Weine müssen nach einer gewissen Zeit

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Fassgrößen

In den einzelnen Ländern sind vielfältige Bezeichnungen mit unterschiedlichsten Größen in Gebrauch. Nach der Form unterscheidet man in Rundfass (gebräuchlichste Form), in Trommelfass (kürzer als der Bauchdurchmesser) und in Ovalfass (höher als breit). Am Bekanntesten ist wohl das Barrique Fass mit 225 Litern Inhalt aus Bordeaux.

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Federspiel

Eine Gebietsmarke-Kategorie der Wachauer Winzer-Vereinigung für trockene Weißweine. Der Name Federspiel stammt aus der Falkenjagd, die in der Wachau sehr beliebt war. Das Federspiel (auch Luder, Vorlass) sind zusammengebundene Flügel einer weißen Taube, die vom Falkner in die Luft geworfen wurden, um einen entflogenen Falken wieder zurückzulocken. Die Bezeichnung soll

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Feinoxidation

Die komplexen chemischen Veränderungen durch die kleine Menge an Sauerstoff im Flaschenhals während der Flaschen-Reifung eines Weines.

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Filtration

Verschiedene physikalische Verfahren zum Entfernen von feinen Trubstoffen aus dem jungen Wein mit technischen Geräten mit Hilfe von Filtern bzw. Filter-Material zur Klärung des Weines. Das in Österreich zu 90% gängige Verfahren ist die Schichten-Filtration: Das zwischen Siebplatten gepresste Filter-Material (aus Zellulose, Kunststoff-Fasern, Kieselgur oder Perlit) absorbiert und bindet in

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Firn

Alterston (auch Altersfirn) nach längerer Flaschenlagerung, der wohl vom „Firniss“ ähnlichem Geruch und Geschmack herrührt. Ganz sortentypisch beim Riesling.

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Flaschen-Abfüllung

Letzter Schritt der Weinbereitung. Zur Abfüllung muss der Wein chemisch und physikalisch stabil sein. Bei Qualitäts- und Prädikatsweinen muss zuvor die amtliche Prüfnummer vorliegen. Je nach Wein und Weingut wird der Wein direkt vor der Abfüllung filtriert und geschwefelt, um dann in einer manuellen, halbautomatischen oder vollautomatischen Abfüllanlage in die Flaschen

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Flaschen-Form

Glasflaschen sowie Kork haben sich im 17. Jahrhundert entwickelt. Beide schützen den Wein vor Verderb und Oxidation, optimal in einer dunklen Flasche. Das EU-genormte Volumen von 0,75 Liter für die Standard-Flasche ist auch in etwa die „richtige“ Portion Wein für zwei Personen an einem Abend (siehe dazu auch unter Gesundheit).

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