Kabinett

Qualitätswein mit einem Mindestmostgewicht von 17 Grad KMW, Aufbesserungsverbot, Alkoholgehalt höchstens 12,7 Vol% und Restzucker höchstens 9 g/l, Export nur in Flaschen möglich. Zählt im Gegensatz zum deutschen Weingesetz nicht zu den Prädikatsstufen.

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Kaiserschmarrn

Angeblich eine der Leibspeisen (Lieblingsgericht) von Kaiser Franz Josef I., daher der Name. Rezept und Zubereitung siehe unter Kaiserschmarrn.

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Kalifornien

In Kalifornien wird auf einer Fläche von über 132.000 Hektar knapp 90 Prozent der amerikanischen Weinproduktion eingefahren. 54 Prozent entfallen darauf auf weiße Rebsorten, darunter Chardonnay, Sauvignon blanc und die qualitativ weniger bedeutende Colombard-Rebe. Bei den Rotweinsorten dominieren der eigenständige Zinfandel, Cabernet-Sauvignon, Merlot und Pinot Noir. Die Tradition des dortigen

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Kalterersee

(ital.: Lago di Caldaro) steht für trockenen (oft sehr einfache) Rotwein im italienischen Weinbau-Bereich Südtirol (Region Trentino-Südtirol). Die Zone umfasst u.a. die Gemeinden Caldaro, Termeno und Vedena in der Provinz Bozen (Bolzena), Mezzocorona und San Michele all´Adige der Provinz Trient (Trento). Der hellgranatrote Wein mit Bittermandel-Bouquet wird hauptsächlich aus Vernatsch

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Kaltmazeration

Ist eine Kaltstandzeit vor der Gärung (mazerieren von lat. macerare = einweichen), speziell in Burgund übliches Verfahren um aus hochwertigem Traubengut die wertbestimmenden Inhaltsstoffe möglichst optimal zu extrahieren. Weiße Trauben werden zwischen 10 – 15 °C nur einige Stunden bis wenige Tage mazeriert, während rotes Traubengut bei 4 – 9

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Kaltvergärung

Eine im Bereich zwischen 10 und 15 °Celsius ablaufende Gärung bei Weißwein. Ergibt viel frische Frucht auf Kosten von Finesse und Haltbarkeit.

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Kamptal

Österreichisches Weinbau-Gebiet mit 3.869 Hektar Rebfläche eines der acht der Weinbau-Region Niederösterreich. Den Namen gab dem östlich von Krems liegenden Gebiet der Fluss Kamp, der es von Schönberg im Norden bis nach Hadersdorf im Süden durchfließt und in der Nähe von Krems in die Donau mündet. Weinbau kann hier seit

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Kanzler

Eine Neuzüchtung aus Müller-Thurgau & Silvaner von Georg Scheu im Jahre 1927 an der Rebenzüchtungs-Anstalt Alzey in Rheinland-Pfalz. Sie wurde aber erst im Jahre 1967 für den Anbau in vier deutschen Anbaugebieten freigegeben. Ihr Name soll auf die besonderen Qualitäten der beiden Deutschen Kanzler Konrad Adenauer (für „Reife“) und Ludwig

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Kapsel

Eng umschließende Folienkappe am Flaschenhals aus Stanniol oder Kunststoff, damit der Korken nicht austrocknet. Trägt oft auch den Winzer-Namen bzw. Österreich häufig einen rot-weiss-roten Deckel.

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Karaffieren

Bezeichnung (von frz. carafer) für das Umgießen einer Weinflasche in eine Karaffe zum Zweck des verstärkten und schnelleren Sauerstoffkontakts, damit sich der Wein voll entfalten kann. Man sagt auch Belüften, den Wein atmen lassen bzw. „Luft geben“ dazu. Ist auch für kräftige Weißweine im jugendlichen Stadium sehr empfehlenswert. Mindestens 1

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Käse

1) Käseln, ein Wein-Fehler hervorgerufen durch zuviel UV-Strahlung (vor allem Tageslicht) bei der Flaschenlagerung. Der Wein riecht käsig, der Geschmack ist abgestanden und faulig. 2) Käse, bzgl. Wein- und Käse-Genuss siehe unter Wein zu Speisen

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Kellerberg

Berühmte Riede in der Gemeinde Dürnstein in der Wachau, die zu den absoluten Spitzenlagen Österreichs zählt. Die extrem steil terrassierten Weingärten befinden sich am südöstlichen Hang des Dürnsteiner Schloßbergs. Sie liegen auf verwitterten Urgesteinsböden mit reichlichem Anteil an Gneis und Schiefer. Hier werden hauptsächlich Grüner Veltliner und Riesling kultiviert. Am

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Kellergasse

Das sind kleinere, oft jahrhundert alte Kelleranlagen, die meist an Ortsrändern nebeneinander liegen. Das Presshaus liegt vorne, knapp unter dem Erdniveau. Der so genannte Kellerhals verbindet die vorderen Räume mit dem eigentlichen Lagerkeller, der oft 10m und mehr unter der Oberfläche in Löss gegraben ist. Vor allem in Niederösterreich und

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Kellerschimmel

cladosporium cellarii, ein graugrüner bis fast schwarzer, geruchsloser Pilz, der in feuchten Kellern zu Hause ist und sich von Alkohol, Ester und Essigsäure nährt.

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Kellertemperatur

Ursprüngliche Temperatur in natürlichen Kelleranlagen, meist zwischen 8 und 10 Grad C. Hat Nichts mit heutigen Neubau-Kellern zu tun. Je niedriger die Temperatur ist, desto langsamer entwickelt sich der Wein.

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Kelter

Eine Kelter (von lat. calcare „mit den Füßen treten“) ist eine Presse zur Wein- bzw. Saftgewinnung. Auch die Begriffe Torkel, Torggel oder Torggl sind gebräuchlich (von mittellateinisch torcula, lateinisch torcular, torculum „Presse“, abgeleitet von torquere „drehen“), mitunter auch Trotte. Verkürzt wird die Bezeichnung auch für das Kelterhaus verwendet (das Gebäude

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Kerner

Weiße Rebsorte, Kreuzung von Trollinger x Riesling (1929), vor allem in der Südsteiermark beheimatet. Nur geringe Bedeutung.

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Kieselgurfiltration

Kieselsgur wird zur Schönung eingesetzt, um unerwünschte Trübungen wie Eiweiß zu absorbieren. Ist billiger als Bentonit, da dieses importiert werden muß.

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Kirchenfenster

Die am Glas innen langsam herablaufenden Schlieren/Tropfen. Entstehen hauptsächlich durch Glyzerin im Alkohol. Je dichter die Fenster, desto konzentrierter und extraktreicher der Wein.

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Klapotetz

Der Klapotetz ist eine Art hölzerne Vogelscheuche (Windrad). Er kommt in der Zeit vom Juli bis November zum Einsatz und sollte die gefrässigen Vögel aus den Weingärten fernhalten. Der steirische Klapotetz hat acht Flügel, im Gegensatz zum slowenischen mit nur sechs.

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