Große Gewächse 2025 – Notizen von der VDP-Vorpremiere

Wir waren natürlich wieder in Wiesbaden, um auf der Vorpremiere des VDP die neuen Jahrgänge der Großen Gewächse zu verkosten. Das bedeutet jeden Tag knappe 8 Stunden am Verkostungstisch, während die fleißigen Helfer des VDP blitzschnell jeden der gewünschten Verkostungsflights einschenken. Am Ende konnten wir dann nach knapp 300 verkosteten und beschriebenen Weinen einen guten Eindruck der neu erscheinenden GGs mit nach Hause nehmen. Um Ihnen einen guten Überblick zu verschaffen, haben wir hier alle Weine aus unserem Sortiment kurz und knackig charakterisiert.

Direkt zu den Regionen:
Nahe, Rheinhessen, Pfalz, Mosel, Franken, Baden, Württemberg

Beim Riesling lag der Fokus auf dem 2024er Jahrgang, den man stilistisch auf jeden Fall als einen klassischen Jahrgang beschreiben kann. Denn es war ein eher kühles und feuchtes Jahr und die Weine zeigen sich leichtfüßig, teilweise puristisch und mit viel Frische. Überbordende Weine sucht man vergeblich, doch die besten Weine bringen neben vibrierender Struktur, reife Frucht und saftigen Charme mit. Es handelt sich um einen Jahrgang, in dem die kargsten Lagen nicht immer die besten sind, denn besonders die etwas kraftvolleren Bodenformationen bringen die passende Fülle zur kühlen Frucht und kargen Mineralik. In der absoluten Spitze liegt der Jahrgang wahrscheinlich eine Spur hinter dem Vorjahr, in der Breite befindet er sich aber auf höherem Niveau und schon im Ortsweinbereich bekommt man richtig große Rieslinge.


Bei den Burgundern gab es den 2023er Jahrgang zu probieren und dieser bringt Finesse, Eleganz und Saftigkeit in die Weine. Die Spätburgunder zeigen sich nach dem dunklen und konzentrierten 2022er Jahrgang sehr konträr und bringen helle Aromatik, feingliedrigen Gerbstoff und eine einnehmende Saftigkeit mit. Die Weine schmecken für uns typischer nach Spätburgunder, denn sie sind geprägt von Würze und Kräutern. Wir finden viel Waldboden, Pilze Nelken, Safran und Zwetschge, die Frucht ist dezent und hell. Gerade der filigrane Gerbstoff und die saftige Säure machen viele 2023er jetzt schon ausgesprochen zugänglich.

Auch die weißen Burgunder sind in 2023 feingliedriger und viele Weine wirken eleganter und straffer, was aber nicht heißt, dass hier nicht auch reife Frucht mitspielt. Die Burgunder besitzen aromatisch eine gelbe Ausprägung, da ist viel Saft vorhanden und mit dem richtigen Holzeinsatz wird das wirklich groß. Nicht alle Regionen dürfen Weiße Burgunder als Große Gewächse klassifizieren, daher sollte man neben den GGs auch die Weine von Fürst, Jülg und die nicht VDP-Weingüter Saalwächter, Seckinger, Wasenhaus und Seehaldenhof probieren.

Wie immer lohnt es sich außerdem, die Einschätzungen von Sascha Speicher ausführlich zu lesen, der im Meiningers Sommelier über die GG-Verkostung berichtet und zwei fundierte Berichte über die besten Rieslinge und Spätburgunder verfasst hat. Der Bericht über die besten GGs der weiteren Rebsorten seines Kollegen Christoph Nicklas ist ebenfalls sehr lesenswert.

Nahe

Auch im 2024er Jahrgang ist die Nahe wieder das Maß der Dinge, denn in der kleinen Region fällt quasi kein Winzer qualitativ ab. Trotz des verheerenden Frosts zeigen unsere Winzer beeindruckende Serien, geprägt von vibrierender Struktur, reifer und saftiger Frucht, unbändiger Mineralik und charmanter Fülle. In diesem klassischen Jahr hilft wahrscheinlich die hier typischerweise etwas spätere Lese. Unter vielen brillanten Weinen sticht der Halenberg von Emrich-Schönleber noch einmal heraus und ist für uns der beste Riesling des Jahrgangs.

Riesling Dellchen GG 2024 18,0
konzentriert, energiegeladen, kraftvoll und reif, feste Textur, saftig
Riesling Hermannshöhle GG 2024 18,5
reife Frucht, brachiale Struktur, zupackend und salzig, rauchig

Riesling Frühlingsplätzchen GG 2024 18,0+
duftig, puristisch, präzise, fest und salzig, kühl, zitrisch und elegant
Riesling Halenberg GG 2024 19,0
steinig, vibrierend, salzig und komplex, präzise, perfekte Balance

Das Weingut Gut Hermannsberg hat alle seine Großen Lagen eng um das Weingut auf der gegenüberliegenden Seite von Oberhausen. Genau hier lag das Zentrum der verheerenden Fröste. Deshalb gibt es aus 2024 nur die beiden Basisweine, sonst keine Orts- oder Lagenweine.
Wir haben aber noch einige ältere Jahrgänge auf Lager. Die Rieslinge von 2018 bis 2023 befinden sich jetzt am Beginn des Trinkfensters, da können Sie also gern zuschlagen.

Riesling Felsenberg GG 2024 17,5
Kräuter, Würze, Ingwer, expressiv, feine Struktur, weiche Frucht
Riesling Felseneck GG 2024 18,0
vulkanisch und hart, viel Salz, süße Frucht, Würze und Reife

Rheinhessen

Auch in Rheinhessen hat der Jahrgang ein sehr homogenes Niveau gezeigt und wirkt im Vergleich zu 2023 straffer und puristischer. Zu diesem frühen Zeitpunkt brillieren vor allem die wärmeren Lagen wie etwa der Pettenthal von Kühling-Gillot. Die kargen Kalkböden bei Knewitz und Wittmann werden langfristig aber die wohl größeren Weine hervorbringen.

Riesling Kirchenstück GG 2024 17,5-
Reife Frucht, Exotik, Hefe, opulenter Körper, Charme und Saftigkeit
Riesling Am Schwarzen Herrgott GG 2024 18,0
kalkig, rauchig, kühl und saftig, gute Balance, feine Würze, viel Zug

Bei Knewitz hat sich einiges getan, denn nicht nur ein neues Label ziert die Flaschen, sondern gibt es mit dem Honigberg GG auch einen neuen Spitzen-Riesling. In einer Auflage von lediglich 800 Flaschen kommt der ruhige, mineralische und ungemein tiefgründige Wein im Frühjahr 2026 in den Verkauf.

Riesling Hundertgulden GG 2024 18,0+
expressiv, Frucht, Kräuter, Stein, stoffig, fest und vibrierend, viel Grip
Riesling Steinacker GG 2024 18,0-
puristisch, salzig, steinig, drahtig, Wacholder, Pfeffer und ätherisch
Riesling Honigberg GG 2024 18,5 Neu -ab 04/2026-
ruhig, balanciert, Frucht und Salz, Mineralik und Charme, Vibration

Riesling Ölberg GG 2024 17,5
reif, exotisch, kraftvoll, würzig, cremig und fest, Quitte, Ingwer
Riesling Pettenthal GG 2024 18,0+
konzentriert, steinig, dazu reife Frucht, rauchig, saftig, würzig, tief!

Bei Wittmann gibt es ein neues GG aus dem Gundersheimer Höllenbrand, der östlich an den Morstein anschließt. Rein nach Süden ausgerichtet ist es eine wärmere Lage und im kalkreichen Boden ist schwerer Lehm, so ergibt sie einen konzentrierten und engmaschigen Riesling. Aus der gleichen Lage gibt es erstmals und in winziger Auflage auch ein Spätburgunder GG von Philipp. Alle GGs erscheinen im April 2026 und können jetzt subskribiert werden.

Riesling Aulerde GG 2024 17,5+
erstaunlich kühl, filigran, grüne Früchte, frisch, straff, feste Textur
Riesling Kirchspiel GG 2024 17,5
steinig, rauchig, puristisch, Salz, Zitrus, Kalk, beißt sich fest
Riesling Höllenbrand GG 2024 17,5 Neu!
kraftvoll, gelbe Frucht, kühle Würze, straff, stoffiger Körper, Power
Riesling Brunnenhäuschen GG 2024 18,5
Eleganz und Balance, Frucht, Salz, Mineralik, fast rötlich, mit Charme
Riesling Morstein GG 2024 18,0
wenig Frucht, karg, brotig, rauchig, feste Struktur, drahtig, fordernd
Spätburgunder Höllenbrand GG 2023 17,5 Neu!
kraftvoll, dunkle beeren, stoffig, würzig, dazu viel Saft, feines Holz

Verkosten in Wiesbaden.

Pfalz

Im Gegensatz zum ebenfalls kühlen Jahrgang 2021 zeigen die 2024er Rieslinge aus der Pfalz mehr Konzentration und Tiefe. Sie zeichnen sich durch viel Finesse und Eleganz aus. Die Pfalz blieb vom Frost verschont, allerdings kam es auch hier zu einem frühen Austrieb. Das Wachstum verlangsamte sich zunächst, setzte sich im Verlauf der Vegetationsperiode jedoch stetig fort. Trockenstress war kaum ein Thema, da sich die Niederschläge über das gesamte Jahr verteilten – leider auch während der Lese. Das erschwerte die Ernte erheblich, erforderte einen hohen Selektionsaufwand und führte zu einer Lese, die sich bis in den Oktober hineinzog. Die Spätburgunder hatten in der Pfalz mit einem anderen Problem zu kämpfen: In der kritischen Phase im August und September fiel etwas zu viel Regen. Dennoch kommt unserer Meinung nach der beste Pinot des Jahres 2023 aus der Pfalz: der Felsenberg von Rings. Insgesamt präsentieren sich die Spätburgunder mit einer eher kühlen Frucht, viel Würze und einer saftigen, lebendigen Säure.

Die Weine von Bürklin-Wolf kommen im Frühjahr 2026 in den Verkauf und können jetzt bereits subskribiert werden. Der heimliche Star der 2024er Serie ist der Gaisböhl. So straff, karg und gleichzeitig einladend saftig haben wir ihn bisher noch nicht erlebt. Große Kaufempfehlung.

Riesling Gaisböhl G.C. 2024 18,0++
erstaunlich karg, Frucht, Stein, Vibration und Saft, geniale Balance
Riesling Ungeheuer G.C. 2024 18,0
elegant, gelbfruchtig, ätherisch, fester Grip, Salz, mürbe und füllig
Riesling Pechstein G.C. 2024 18,5
dunkel, konzentriert, rauchig, vibrierend, druckvoll, fest und salzig
Riesling Kirchenstück G.C. 2024 19,0
filigran, gelb, zurückhalten, zart rauchig, fest und straff, konzentriert

Steffen und Sophie liefern eine wunderbare Serie an Rieslingen ab, aus der wir erstmals auch den Vogelsang einkaufen. Bei den Spätburgundern gehörte der Idig zu den feinsten und filigransten Weinen der Vorpremiere. Die Subskription für diesen Wein startet im Dezember 2025, bevor er dann im März 2026 erscheint.

Riesling Meerspinne GG 2024 18,0
reifer und kraftvoller, dunkle Würze, ein Hauch Opulenz, mürbe
Riesling Vogelsang GG 2024 18,0- Neu!
gelbfruchtig, druckvoll, feine Würze und saftige Säure, stoffig-zitrisch
Riesling Idig GG 2024 18,0+
dunkel, rauchig, kernig, Safran, zitrisch, mürbe und kühl-fokussiert
Spätburgunder Idig GG 2023 18,0 -03/2026
zart, filigran, hell und komplex, geniale Balance, Leisetreter mit Stil

Chardonnay Pfarrwingert 1G 2024 17,5
reif und konzentriert, volle Frucht, weiches Holz, cremige Textur
Chardonnay Opus-Oskar 2023 18,0+
reduktiv, straff und rauchig, steinig, würzig und vibrierend
Spätburgunder Wormberg 1G 2023 17,5
feine Frucht, heller und saftig, feine Würze, zugängliche Textur
Spätburgunder Kammerberg GG 2023 18,0
dunkel, konzentriert, stoffig, kräutrig, salzig, mürbe rauchig

Riesling Schwarzer Herrgott GG 2024 17,5-
elegant, fester Körper, füllig und feiner Kalk, druckvoll und charmant
Riesling Saumagen GG 2024 17,5+
reif, lila, salzig und würzig, engmaschig, intensiv, stoffiger Kalkdruck

Riesling Saumagen GG 2024 18,0
dunkel, reif, gelb, salzig, zitrisch, nervös, ätherischer Grip, komplex
Riesling Kreid 2024 18,5
steinig, karg und vibrierend, stoffig, mürb, intensiver Würze, Grip
Spätburgunder Saumagen GG 2023 18,0
beerig, hell, fast leise, Würze, feste Textur, straff und Frisch
Spätburgunder Felsenberg GG 2023 19,0
dunkel, steinig, rauchig, ultrakomplex, fordernd und doch fein, lang!

Mosel

2024 wurde die Ruwer schwer vom Frost getroffen, sodass bei Grünhaus leider kaum GG-Material geerntet werden konnte. Das 2023er Spätburgunder GG aus dem Abtsberg beweist aber erneut, dass es die richtige Entscheidung war, Spätburgunder GGs an der Mosel zuzulassen. Glücklicherweise blieb die Terrassenmosel vom Frost verschont. Deshalb können wir endlich wieder Lagen Röttgen und Uhlen von Matthias Knebel anbieten. Gerade an der Terrassenmosel zeigt sich der Jahrgang von seiner starken Seite: Die Weine besitzen eine hervorragende Balance aus Konzentration und Eleganz.

Spätburgunder Abtsberg GG 2023 17,5+
feingliedrig, elegant, dezentes Holz, feine Würze, Finesse, Saft, tief
Riesling Herrenberg GG 2024
Nicht in der Probe. Aufgrund des Frosts sind die Mengen winzig, wir haben nur 12 Flaschen bekommen. Es gibt zum Glück noch etwas von den fantastischen 2023er GGs sowie zwei Abtsberg GGs aus der Schatzkammer aus den Jahren 2018 und 2020.

Riesling Uhlen GG 2024 18,0
Reduktion, kühl, zupackend, salzig, mürb, würzig, fest und intensiv
Riesling Röttgen GG 2024 17,5
zarte Nase, fokussiert, kühl, Heu, straff, guter Grip, blättrig, elegant

Franken

Spätburgunder Centgrafenberg GG 2023 18,0
kühl, filigran, helle Frucht, samtig, mürbes Tannin, feine Würze
Spätburgunder Schlossberg GG 2023 18,0
duftiger, dunkler, expressiv, stoffige Textur, kraftvoll, weiche Fülle
Spätburgunder Hundsrück GG 2023 18,5
ätherisch, Tabak, Kirsche, dunkel, druck, feines Tannin, tolle Balance

Baden

Die 2023er Burgunder aus Baden zeigen sich sehr balanciert. Das Jahr begann ohne Frost, und die Weinberge wurden im Winter mit ausreichend Regen versorgt. Eine zügige Blüte unter Idealbedingungen ging in einen trockenen Sommer über. Ab Mitte Juli jedoch war der Boden erneut von Trockenheit geprägt. Anfang August brachte der Wind aus Westen den lang ersehnten Regen – und der August verlief insgesamt recht niederschlagsreich, stellenweise sogar mit etwas zu viel Regen. Deshalb konnten Konzentration und Reife nicht ganz das Niveau des Jahrgangs 2022 erreichen. Eine Ausnahme bildet jedoch der Kaiserstuhl: Er lag im Regenschatten, was den Weinen insgesamt einen kleinen Vorsprung gegenüber denen aus dem Breisgau oder dem Markgräflerland verschafft. Besonders Friedrich Kellers Spätburgunder-Serie wirkt im Jahrgang 2023 dunkler und offener als in den Vorjahren. Die typische ziegelrote Farbe der Keller-Pinots ist einem strahlenden Dunkelrot gewichen.

Die 2023er Lagen scheinen ab diesem Jahr schon im September und sind bereits fast komplett ausverkauft. Bei den Malterdingen Ortsweinen und den Alten Reben sind die Mengen in diesem Jahr aber sehr ordentlich und auch hier ist das Niveau bereits genial. Auch bei Huber gibt es einen neuen Wein: der Hecklingen Spätburgunder ist quasi ein Baby-Schlossberg und spielt qualitativ knapp hinter den GGs.

Chardonnay Bienenberg GG 2023 18,5+
reduktiv, kernig, straff und fordernd, intensiv, vibrierend, komplex
Chardonnay Schlossberg GG 2023 18,5
reifer, ruhiger, konzentrierter, dunkel, rauchig, nobel und karg
Spätburgunder Alte Burg GG 2023 18,0
tief, dunkel und würzig, feiner Grip, drahtig, vibrierende Textur
Spätburgunder Sommerhalde GG 2023 18,0-
duftig, floral, leichtfüßig, expressiv, engmaschig, konzentriert und fest
Spätburgunder Bienenberg GG 2023 18,0+
elegant, kühl und filigran, feiner Grip, kühle Würze, saftig-balanciert
Spätburgunder Schlossberg GG 2023 18,5
ruhig, würzig, zurückhaltend, Konzentration, Reduktion, fester Grip

Grauburgunder Kähner GG 2023 17,5
hell und offen, weiche Frucht, feine Würze, animierend und fein
Grauburgunder Schlossberg GG 2023 18,0
konzentriert, kühl und reif, offene Frucht, engmaschig, toller Grip
Chardonnay Kirchberg GG 2023 18,0-
reduktiv, karg und kühl, salz, etwas wildes, Meer und weiche Fülle
Spätburgunder Eichberg GG 2023 17,5+
offene Frucht, Cassis, stoffig, mürbe und konzentriert, viel Zug
Spätburgunder Schlossberg GG 2023 18,0
würzig, reif, kühl, konzentriert, komplex und fordernd, dunkler Tee
Spätburgunder Steinriese GG 2023 18,0
kühl, straff, karg, Nelken, Holz, feine Textur, tiefe Frucht, braucht Zeit!

Weissburgunder Kirchberg GG 2022 18,0-
kraftvoll, Toast, herb, wachsig, straff, Gerbstoff, fordernd, komplex
Grauburgunder Henkenberg GG 2022 17,5
rauch, gelbfruchtig, Würzig, Ingwer, zupackend, mürbe und intensiv
Chardonnay Steingrubenberg GG 2022 18,0
reif, gelb, Juraesque, Salz, Zitrus, fest, griffig, komplex und druckvoll
Spätburgunder Eichberg GG 2022 17,5-
Fruchtbombe, Power, stoffig, mürbe, saftig, Röstnoten, kernige Textur
Spätburgunder Henkenberg GG 2022 17,5
reife Beeren, Räucherspeck, Fülle, Würze, zupackende Struktur, Power

Württemberg

Die Kollektion unseres Neuzugangs, dem Weingut Aldinger, hat uns nachhaltig beeindruckt. Besonders überzeugt haben uns die vier Großen Gewächse, die wir daher direkt ins Sortiment aufgenommen haben. Alle Weine präsentieren sich auf hohem Niveau, gleichzeitig zeigen sie spannende stilistische Unterschiede. Besonders deutlich wird dies im direkten Vergleich der Riesling-GGs aus dem Lämmler und dem Pulvermächer. Auch in puncto Preis-Leistung sind die Großen Gewächse von Aldinger ausgesprochen attraktiv.

Riesling Lämmler GG 2024 17,5
expressiv, unreife Ananas, saftig, Phenolik, zitrisch, schlank
Riesling Pulvermächer GG 2023 17,5
reduktiv, gelbfruchtig, straight, dicht, cremiger Kern 
Spätburgunder Gips Marienglas GG 2023 18,0-
verschlossen, Krautwürze, Blaubeeren, Süßholz, Textur, Schwarztee
Lemberger Lämmler GG 2023 17,5
kühl, Johannisbeeren, Rappen, Schokolade, Struktur, Würze

Ähnliche Beiträge:

Schreibe einen Kommentar