Drei der rarsten und gefragtesten Weine unseres Sortiments sind eingetroffen: Julian Haarts Piesporter Riesling sowie die Kabinette aus dem Wintricher Großer Herrgott und dem Piesporter Goldtröpfchen. Wir freuen uns auf im besten Sinne des Wortes »klassische« Moselrieslinge: lebendig, filigran, straff und animierend.
Unabhängig von Jahrgang und Witterung steht Julian wie kaum ein anderer für Eleganz und Präzision. Im kühlen Jahr 2024 strahlen die Kabinette jedoch ganz besonders. Sie zeigen sich klassisch straff und mineralisch, gleichzeitig aber auch wunderbar saftig. Dabei ist die Balance schon jetzt grandios: Süße, Säure, Struktur, alles sitzt am rechten Fleck.
Einziger Wermutstropfen: Die Mengen sind wie gewohnt winzig – deshalb ist der Kabinett aus dem Piesporter Goldtröpfchen genau wie der trockene Piesporter Ortsriesling für unsere Clubmitglieder reserviert. Der rarste der drei Weine, der Kabi aus dem Wintricher Großer Hergott, ist exklusiv im Paket erhältlich.
Der herausragende Einstiegswein von Julian Haart, der trockene HaartRiesling, ist hingegen noch frei verfügbar.
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Tänzelnd, saftig & filigran – Kabinett für den Sommer

Neben den ultrararen Weinen von von Julian Haart haben wir natürlich noch viele weitere schöne Kabis im Angebot und wir werden nicht müde zu betonen, wie gern wir diese selbst trinken. Diesen Weinstil findet man weltweit nur in Deutschland, das animierende Spiel aus Süße und Säure bei gleichzeitig moderatem Alkoholgehalt macht gerade im Sommer so richtig Freude. Als Auftakt für den Grillabend können wir uns nichts Besseres vorstellen.
Stefan Grabler, unser Freund und Geschäftspartner aus dem Gasthaus Waltz und neuerdings der Weinbar Garbo (unbedingt vorbeischauen!), sieht das ganz ähnlich. Für das SZ-Magazin (Abo erforderlich) hat er verschiedene Kabinette blind verkostet und gewohnt treffsicher eingeordnet. Über einen schreibt er beispielsweise: »Fantastische Säurestruktur! Insgesamt ist dieser Wein nicht so süß und reif, könnte darauf hindeuten, dass er aus einer kühleren Ecke kommt.« Volltreffer – im Glas hatte er den Euchariusberg vom Hofgut Falkenstein aus dem kühlen Jahrgang 2024 an der kühlen Saar. Mit 8 von 10 Punkten gehört er zu seinen persönlichen Favoriten. Den frisch geöffneten 24er Herrenberg von Grünhaus – aufgrund starker Frostschäden der einzige Kabinett des Jahrgangs – empfand er dagegen anfangs als etwas zu reduktiv im Duft, am Gaumen hat er ihn dann aber überzeugt. Wir haben den Wein vor Kurzem über ein paar Tage an unserem Verkostungstisch probieren können, mit der Zeit öffnet sich mehr und mehr und stellt einmal mehr die Ausnahmestellung von Grünhaus bei restsüßen Weinen unter Beweis.
Trotz aller Gemeinsamkeiten zeigen Kabinette eine spannende Bandbreite an Stilistiken: An Ruwer und Saar fallen Kabinette oft karg und straff aus, an Mittel- und Terrassenmosel wird es reifer und saftiger, und die Nahe bringt noch einmal eine ganz neue Terroir-Perspektive ins Spiel. Diese Vielfalt haben wir in einem Paket vereint – bis Ende August können Sie es mit 10% Rabatt bestellen und das schöne Sommerwetter nach der Flaute der vergangenen Wochen noch einmal richtig auskosten.
