Eine der Toplagen in der Gemeinde Gols im Weinbaugebiet Neusiedlersee. Nach Süden geneigter, flacher Hang am Rande der Parndorfer Platte mit Blick zum Neusiedlersee. Mittelschwerer bis lehmiger Schluff mit geringem Kiesanteil und sehr kalkhaltig. Idealer Standort für Merlot und Blaufränksich. Gernot Heinrich besitzt einen größeren Bereich dieser Lage und produziert hiervon seinen legendären SALZBERG.
Glossar
Sämling 88
Österr. Synonym für die Scheurebe. Mehr zur Sorte:
samtig
Weicher Geschmack, vor allem weiche, samtige Tannine beim Rotwein. Im Ggs. zu rauh
Sangiovese
Die rote Rebsorte ist die häufigste Rotwein-Sorte in Italien. Die Sorte ist uralten Ursprungs (worauf auch die Bedeutung des Namens „Blut Jupiters“ hindeutet) und war wahrscheinlich schon den Etruskern bekannt. Sie ist vor allem in Mittelitalien verbreitet. Die bekanntesten Synonyme bzw. Varietäten sind Brunello (DOCG Brunello di Montalcino), Morellino ;und Prugnolo Gentile (Vino Nobile di… Sangiovese weiterlesen
Sauerstoff
Im Weinbau spielt Sauerstoff eine sehr wichtige Rolle. Am Anfang der Gärung trägt er zur Vermehrung der Hefen bei. Nach der Gärung ist Sauerstoff für die Reifung des Weines verantwortlich, sowohl im Fass (dort trägt er auch zur Stabilisierung und natürlichen Klärung bei) als auch später in der Flasche. In allen Phasen sind nur geringe Mengen… Sauerstoff weiterlesen
Säuerung
Auch als Azidifikation bezeichnetes Verfahren zur Anreicherung mit verschiedenen Säuren. Dies ist dann sinnvoll, wenn der Most in heißen Jahren (wie 2003) oder in warmen Weinbaugebieten zu wenig Säure aufweist. Gemäß EU-Recht ist dies in Deutschland und Österreich jedoch nicht bzw. nur in Ausnahmefällen nach entsprechendem Ansuchen gestattet. Es darf dann Apfelsäure, Weinsäure oder Zitronensäure… Säuerung weiterlesen
Säure
Summe der flüchtigen Säuren und der nichtflüchtigen Säuren im Wein, die mit der Sammelbezeichnung Weinsäure – obwohl es sich um mehrere Säurearten handelt – in g/l ausgewiesen wird. Die Menge aller Säuren beträgt bei Weißwein etwa 4 bis 9 g/l und bei Rotwein etwa 4 bis 6 g/l. Die Menge im Wein wird mittels der… Säure weiterlesen
Säureabbau
Auch Biologischer Säureabbau, Malolaktische Gärung, Apfel-Milchsäure-Gärung oder BSA genannt
Säuregehalt
Die Menge aller Säuren beträgt bei Weißwein etwa 4 bis 9 g/l und bei Rotwein etwa 4 bis 6 g/l.
Sauser
Anderer Ausdruck für Sturm, wahrscheinlich so benannt wegen der möglichen Wirkung auf die Verdauung.
Sauvignon blanc
Die jüngste Auspflanzungswelle lässt vergessen, dass diese Rebsorte schon vor rund 120 Jahren in der Südsteiermark unter Erzherzog Johann eingeführt worden ist. Stets frisch und anregend bei eher rassiger Säurestruktur ist der Sauvignon zumeist ein eleganter, fruchtiger Wein von unverwechselbarem Charakter, der auch Potenzial für die mittelfristige Lagerung besitzt. Die paprizierte Würze wird bei höherer… Sauvignon blanc weiterlesen
Savagnin Blanc
kurz Savagnin genannt, ist eine Weißweinsorte die fast ausschließlich im französischen Jura kultiviert wird. Im deutschsprachigen Raum ist die Rebsorte unter dem Namen Gelber Traminer bekannt. Besonders charakteristisch sind die würzigen Aromen, die geschmacklich an Nüsse, Vanille und Honig erinnern. Eine Weinspezialität aus dem Jura ist der Vin Jaune, reinsortig aus dieser Traube gekeltert, auch… Savagnin Blanc weiterlesen
Schanigarten
österr.: für Gastgarten. Eine ursprünglich Wiener Spezialität vor Kaffeehäusern oder Gaststätten (oder auch vorm Beisl). Die erste Genehmigung für einen Schanigarten bekam um 1750 der Kaffeehausbesitzer Johann „Gianni“ Tarroni am Graben in Wien. Schani ist eine Wiener Koseform des Vornamens Johann und ist vom italienischen Gianni bzw. dem französischen Jean abgeleitet. Aus Giannis Garten könnte… Schanigarten weiterlesen
Schank
österr. Ausdruck für Verkaufspult (Bar), an dem z.B. Wein ausgeschenkt wird.
Schankwein
Zumeist ein einfacher, unkomplizierter Wein, der offen im Gasthaus ausgeschenkt wird (über die Schank geht).
Schaumwein
oder Sekt eine Sammelbezeichnung für ,,prickelnde“ Weine mit einem höheren Anteil an Kohlendioxid. Entweder durch Kohlendioxidzugabe oder durch eine zweite Gärung des Weines hergestellt, indem Hefe und Zucker zugesetzt werden. Hochwertiger Sekt wird durch Flaschengärung (méthode classique) erzeugt. Bei der etwa zweiwöchigen Gärung entsteht sehr viel gelöste Gärungskohlensäure und dadurch ein Überdruck von 5 bis… Schaumwein weiterlesen
Schenkel
Hauptverzweigungen des Rebstammes, tragen das ein- und zweijährige Holz.
Scheurebe
Synonym in Österreich: Sämling 88, ist wie fast alle Neuzüchtungen durch Massenertrag in Verruf geraten. Im unteren Kabinettbereich (Steiermark) und besonders in hohen Prädikatsstufen (Seewinkel) können angenehm fruchtige Weine produziert werden. Sämling = aus Samen gezogene neue Rebsorten, 88: der 88te Versuch von Dr. Georg Scheu aus Rheinhessen (Anfang des 20. Jahrhunderts). Mehr zur Sorte:
Schilcher
Österreichische Rosé-Wein Spezialität, die ausschließlich in der Weinbau-Region Steiermark so genannt werden darf und die zumeist sortenrein aus der roten Rebsorte Blauer Wildbacher gekeltert wird. Wegen seiner manchmal wuchtigen Säure auch als Blauer Kracher bezeichnet. Als Frizzante auch hervorragend als Aperitif geeignet. Mehr zur Sorte und Weine im Sortiment:
Schilfwein
Bezeichnung für einen Süßwein, der aus rosinierten Trauben gewonnen wird. Die spät gelesenen Trauben werden oft monatelang auf Strohmatten oder auch Schilf (deshalb Stroh- oder Schilfwein) gelagert und somit luftgetrocknet. In Österreich ist dies ein Weintyp innerhalb der Qualitätswein-Kategorie Prädikatsweine. In ähnlicher Form produzierte Weine sind z.B. der Passito, Vin Santo oder Recioto aus Italien.… Schilfwein weiterlesen
Schlegelflasche
Auch: Bouteille, gängige Flaschenform für Weißweine in Niederösterreich.
Schlieren
bilden sich, verursacht durch Glyzerin, an der Innenseite des Glases, weist auf Dichte und Komplexität des Weines hin. Auch Kirchenfenster genannt.
Schmeckerter
Duftsorten, Weine von aromabetonten Rebsorten wie Muskateller, Traminer und Sauvignon Blanc.
Schmelz
Frucht-Schmelz, körperreiche Weine haben -selbst trocken ausgebaut- eine gewisse Extraktsüsse, die einen fast lieblichen cremigen Eindruck hinterlässt. Grund sind hochwertigen Alkohole, wie Glycerin, die eine ölige sirupartige Konsistenz haben.
Schnaps
Umgangssprachlich werden Spirituosen oft auch als Schnaps bezeichnet. Das Wort Schnaps kommt aus der Niederdeutschen Sprache und ist verwandt mit dem Wort „schnappen“, was sich darauf bezieht, dass der Schnaps normalerweise in einem schnellen Schluck aus einem kleinen Glas (Kurzer, Stamperl, Schnapper) getrunken wird.
