Triebaumer, Moric, Kollwentz & Co
Große Weine zeigen sich zwar oft schon in ihrer Jugend äußerst charmant, ihr ganzes Potenzial entfalten sie aber erst mit einigen Jahren Reife. Und doch greift man selten zu gereiften Weinen, weil entweder die Möglichkeit oder die Geduld fehlt, Weine jahrelang im Keller verschwinden zu lassen. Da trifft es sich gut, dass viele Winzer dazu übergegangen sind, einen Teil ihrer Ernte zurückzuhalten und in ihren eigenen Kellern unter idealen Bedingungen reifen zu lassen, um sie dann mit perfekter Trinkreife wieder auf den Markt zu bringen. Wir freuen uns immer wieder, solche Partien beziehen zu können, die jenseits von Primärfrucht und jugendlichem Tannin ganz neue und besonders spannende Facetten aufzeigen und so ideale Begleiter zum weihnachtlichen Festessen sind. Das gilt ganz besonders für den Blaufränkisch, den wir – vor allem gereift – zu den größten Rebsorten der Welt zählen. Darin sahen wir uns auch erst kürzlich wieder bei unseren Abendverkostung »Blaufränkisch gegen den Rest der Welt« bestätigt, als die Blaufränkisch aus älteren Jahrgängen ihre internationalen Gegenüber reihenweise überflügeln konnten. Neben Blaufränkisch von Triebaumer, Moric, Kollwentz und Co. finden Sie in unserem Sortiment aber auch eine Vielzahl gereifter Cuvées, Chardonnays, Rieslinge und vieles mehr.
Sauvignon Blanc Zieregg XT 2015

Ein für sage und schreibe 105 Monate im Fass gereifter Wein sorgte vor einigen Tagen für Furore: Nachdem bereits der Falstaff den 2015er Sauvignon Blanc Zieregg »XT« vom Weingut Tement mit 99 Punkten zu den besten Weißweinen des Jahres zählte, wurde er nun zum „Wein des Jahres“ von Gault & Millau gekürt. Die Verkoster sind begeistert: „Mit unglaublicher Intensität bei gleichzeitiger Finesse offenbart er sein Terroir, die Steillage Zieregg mit ihren Kalkmergelböden auf reinem Korallenkalk.“ Auch wir waren schwer beeindruckt, als wir ihn auf der Vievinum im Sommer diesen Jahres zum ersten Mal probieren konnten. Einen Sauvignon Blanc mit so viel Tiefe, Finesse, Salz, und Kalk haben wir schlicht noch nie im Glas gehabt.
