Wachauer Weinberge in Spitz an der Donau

Wachau

Das berühmteste Weinbaugebiet Österreichs verdankt seine unglaublich raffinierten Weine nicht nur der Klasse seiner Winzer, sondern auch geradezu idealen natürlichen Voraussetzungen: minerallische Böden, kühle Winde aus dem Waldviertel und die temperatur-regulierende Wirkung der Donau. Die Wachau und seine Winzer-Pioniere Jamek und Prager waren ganz wesentlicher Motor für den internationalen Erfolg des österreichischen Weißweines Ende des letzten Jahrhunderts. Auch ihre Qualitätsstufen: Steinfeder, Federspiel und Smaragd sind heute weltweit bekannt. Das bilderbuchmäßige Donautal zwischen Melk und Krems mit 1.390 Hektar Reben ist UNESCO Weltkulturerbe. Auf überwiegend Steillagen mit verwittertem Urgestein stehen die Hauptsorten Grüner Veltliner und Riesling.

Geschichte der Wachau

Schon die Kelten (erstmals erwähnt 470 v. Chr.) bauten in der Wachau Wein an. Die Römer, die am Südufer den Donaulimes (siehe Römerkastell in Mautern) anlegten, verfeinerten Rebkulturen und Weinbau. Der Aufschwung kam unter den Karolingern und später durch bayerische und österreichische Klöster, die Lesehöfe errichteten um ihren Osterwein herzustellen. Besonders aktiv waren die Bistümer Freising, Tegernsee, Niederaltaich, Passau aber auch Salzburg, St.Florian u.v.m. Etliche Hofnamen der Weingüter spiegeln das noch heute wider. Es gibt z.B. den Freisingerhof, Kartäuserhof, Mauritiushof und Tegernseerhof (eine sogenannte Königsschenkung). Der Name Wachau stammt vom karolinisch-fränkischen "Uachowa" ab, später 830 erstmals als "Wahowa" erwähnt. Die Wachau umfasste ursprünglich nur Spitz und Arnsdorf. Im Jahre 1250 wurden die Orte St. Michael, Wösendorf, Joching und Weißenkirchen zum "Thal Wachau" zusammengefasst.

Faszination der Steinterrassen

In abertausenden von Jahren hat sich die Donau ihren windungsreichen Weg durch das feste Gestein der böhmischen Masse gegraben. Der Untergrund besteht aus kristallinem Gneis und Amphiboliten. In den Eiszeiten setzte sich im Windschatten der Hänge Flugstaub ab und die Lössauflage wurde gebildet. Die Donau trug auch Sand, Schotter und Schwemmlösse in die ebenen Rieden. Diese geologischen Verhältnisse, in Verbindung mit den von Menschen geschaffenen Terrassen mit Trockenmauern, machten die Bewirtschaftung der steilen Lagen erst möglich und zeichnen heute das markante Bild der Wachauer Weinlandschaft. Je nach Lage, Exposition, Geländeformation, sowie wärmespeichernde Steinmauern werden Kleinstklimazonen wirksam. Die heißen, trockenen Sommer und die strengen Winter werden durch die große Wasserfläche der Donau ausgeglichen. Die pannonische Klimazone reicht von Osten her zungenförmig in die Wachau hinein. Die kühlen Fallwinde aus dem nördlichen Waldviertel sorgen speziell in den Monaten vor der Ernte für große Schwankungen zwischen Tag- und Nachttemperaturen. So entsteht eine permanente Luftzirkulation, die die Bukettausbildung in den Trauben positiv beeinflusst und dem Wein erst seinen Charakter verleiht.

Vinea Wachau

Im Weinbau setzte der Gebietsschutzverband Vinea Wachau Nobilis Districtus nach dem Weinskandal die entscheidenden Impulse. Klassifiziert werden die Weine in die drei Kategorien Steinfeder (leicht, spritzig, bis 11,5vol% alk.), Federspiel (elegant, mittelgewichtig, 11,5 bis 12,5vol% alk.) und Smaragd (hochreif, kraftvoll, ab 13vol% alk.). Ein über das österreichische Weingesetz hinausgehender Kodex wurde begründet: Aufbesserung komplett verboten, alle Wachauer Weine müssen trocken (kleiner 4g Restzucker) sein und Barriqueeinsatz ist verpönt. Die Grünen Veltliner und Rieslinge von Urgesteinsböden sind unvergleichlich. Schon bei den leichten, frischen Weinen spürt man eine klingende Frucht von Pfirsich und Marille. Entsprechend ausgeprägter sind diese bei den kräftigeren bis monumentalen Weinen. Üppiger Schmelz, vibrierende Kraft, Eleganz und Terroir sind es, die Weine aus der Wachau zu weltweit gesuchten Raritäten machen. Die Top-Erzeuger der Wachau sind Lucas Pichler, Franz Hirtzberger, Emmerich Knoll und Toni Bodenstein (Weingut Prager), gefolgt von Leo Alzinger, $#k:152:Erich Krutzler (Weingut Pichler-Krutzler), Rudi Pichler, Högl, Jamek und Franz-Josef Gritsch.

Reiseziel Wachau

Die faszinierende Landschaft des engen Donautals wurde mittlerweile auch als Weltkulturerbe bestätigt. Markante Eckpunkte sind das prachtvolle Stift Melk im Westen und die Landes-Weinhauptstadt Krems im Osten. Uralte, steile Terrassenanlagen prägen das Bild und geben einen Eindruck von der harten Arbeit der Winzer. Beliebte Reiseziele sind Orte wie Spitz, Weißenkirchen, Joching oder Loiben mit liebevoll restaurierten Häusern. Dürnstein, mit der weithin sichtbaren Stiftskirche und der Burgruine hoch über dem Städtchen, hat bis heute ihren Flair bewahren können. Zur Marillenblüte im Frühling ist die beste Zeit für Wanderungen oder Radtouren. Aus einem anderen Blickwinkel genießt man die Wachau bei einer Schifffahrt entlang der berühmten Rieden. Am ersten Wochenende im Mai laden die Winzer zum Wachauer Weinfrühling, zur Verkostung bei offenen Kellertüren, ein. Besonderes Highlight ist die Steinfeder-Night am Samstag im Schloss in Spitz.
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