Unser Wein des Monats im Juli ist der Riesling Gutswein 2023 von Matthias Knebel. Der trockene Einstieg bei Matthias ist Jahr für Jahr ein charakterstarker, terroirgeprägter Wein zu einem äußerst fairen Preis. In diesem Jahr gehört er für uns sogar zu den besten Gutsweinen überhaupt. Das sehen auch die Verkoster von Vinum und Meininger Sommelier ganz ähnlich und vergeben starke 90 Punkte.
Ist er angesichts seines moderaten Preises ohnehin schon ein überzeugender Wein, wird er noch beeindruckender, wenn man sieht, wo er wächst. Nämlich in einer der imposantesten Kulturlandschaften überhaupt: an der Terrassenmosel. Mithilfe einer Drohne, die Matthias sich vor einigen Jahren zugelegt hat, teilt er immer wieder wirklich spektakuläre Aufnahmen der steilen Terrassenlagen auf Instagram. Wer ihm noch nicht folgt, sollte das unbedingt nachholen! Ein Video haben wir weiter unten im Newsletter verlinkt. Diese eindrucksvollen Bilder sind aber natürlich nicht nur schön anzusehen, sondern führen einem auch immer wieder vor Augen, unter welch extremen Bedingungen hier Weinbau betrieben wird – und welch riesiger Arbeitsaufwand hinter jeder einzelnen Flasche Riesling von Matthias steckt.
Auch unser Wein des Monats stammt zum Teil aus diesen steilen Terrassenlagen, ergänzt wird er durch Trauben aus tiefer am Hang gelegenen Parzellen, in denen der Boden etwas tiefgründiger und nicht ganz so karg ist. Das Ergebnis ist ein gelungener Mix aus Saftigkeit und Komplexität – mit präziser Frucht, Kräutrigkeit und rauchiger Schiefermineralität. Für uns ein Paradebeispiel für gehobenes Easy Drinking und der perfekte Wein für den Sommer. Wie gewohnt können Sie ihn den ganzen Juli über an unserem Verkostungstisch in der Vinothek probieren – oder jetzt direkt mit bis zu 10 % Rabatt bestellen.



Wie schmeckt der Wein des Monats?
In einem klaren Strohgelb fließt der 2023er Riesling Gutswein von Matthias Knebel ins Glas und hält man die Nase darüber wabern unmittelbar die unverkennbaren moselanischen Schiefer-Rauchschwaden hinauf. Darin eingebettet finden sich die Aromen von weißem Pfirsich, knackiger Birne und Brennnessel. Am Gaumen gleichzeitig saftig frisch mit knackiger Säure, aber auch ein gewisser Schmelz, der diesen Terrassenmoselriesling auf eins der ganz oberen Podeste in puncto Trinkfluss katapultiert. Aromatisch wiederholen sich die Birne und der Pfirsich, auch Mirabelle und die leichte Kräuterwürze ist wieder da. Trocken? Ja, aber eben auch nicht karg oder ausgezehrt – ein harmonisches Zusammenspiel von Frucht, Mineralität und Temperament und somit die flüssige Visitenkarte des Weinguts.
