Bürklin-Wolfs Fassreserve ist wieder da: Wachenheimer Riesling »R« 2015

Die 2015er Fassreserve von Bürklin-Wolf ist endlich da! Die neue Ausgabe der Ortswein-Reserve trägt nun auch den deutlichen Hinweis »R« im Namen und stammt aus Wachenheim, die Trauben kommen ausschließlich aus Premier Cru Lagen wie Altenburg, Böhlig, Goldbächel und Gerümpel. Vergoren wurden sie im großen Holzfass und anschließend bis in den Juli 2018 auf der Feinhefe gelagert, also insgesamt fast drei Jahre – diese Zeit hat den Wein deutlich geprägt und hebt ihn eine ganze Stufe über das normale Ortswein-Niveau.

Bei Fasslagerung und Hefekontakt denkt man ja eher an Burgundersorten, allerdings zeigen immer mehr Winzer, dass sich auch der Riesling für diese Art des Ausbaus eignet. Durch die intensive Lagerung auf der Feinhefe entsteht natürlich ein gänzlich anderer Riesling. Wer nach Frucht, Frische und karger Mineralik sucht, wird hier womöglich das Urteil „sortenuntypisch“ fällen. Jedoch bekommt der Wein deutlich mehr Textur, Tiefgang und Komplexität, dazu sicherlich auch eine gewisse Cremigkeit, aber der feste mineralische Kern kommt genauso durch. Deshalb werden die Großen Gewächse bei Bürklin-Wolf inzwischen auch ein Jahr länger auf der Feinhefe ausgebaut. 

Wachenheimer R 2015
Wachenheimer Fassreserve aus dem Jahrgang 2015

Wir sind große Fans dieser neuen Spielart in der Rieslingwelt. Bürklin-Wolf zeigt mit dem 2015er Wachenheimer »R« einen Wein, der eine Klasse über den „normalen“ Ortsweinen spielt. Wir empfehlen einen Vergleich mit dem 2016er Ortswein aus Wachenheim zu machen – ein wunderbarer Wein, der viel Frische und animierender Frucht mitbringt, gegen die Komplexität des »R« hat er aber keine Chance. Nachdem die vorherigen Jahrgänge immer sehr schnell ausverkauft waren, konnten wir uns vom 2015er glücklicherweise eine größere Menge sichern und freuen uns den Wein auch in Großflaschen anbieten zu können. 

Riesling Wachenheimer »R« 2015

In der Nase zu Beginn dunkel und würzig, mit einem Hefetouch und reifer Frucht, wirkt dabei sehr kraftvoll und hat auch etwas Wildes, reife Melone und Birne, dazu Salbei und Maggikraut, unheimlich komplex und einnehmend, mit Luft kommen mehr kühle Noten dazu – ins große Glas und viel Luft geben! Am Gaumen mit viel Saftigkeit, gelber Frucht und straffer Säure; kraftvoller Körper und wieder reife Frucht, etwas Ananas und Quitte, dann kommt feiner mineralischer Grip, tolle Stoffigkeit, leicht mürbe Birne und ein Hauch Eukalyptus. Das hat nichts mehr mit Ortswein zu tun, so komplex und intensiv mit einem grandiosen Zug, die Fassreife macht sich deutlich bemerkbar!

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