Heute ist – zumindest meteorologisch – Sommeranfang! Auch wenn die meisten Weine in jede Jahreszeit passen, schmecken die allermeisten Rosés als erfrischender Aperitif in der Sonne oder als Begleitung leichter Sommergerichte dann doch am besten. Der Merus Rosé von Tiefenbrunner ist ein Paradebeispiel für einen solchen Sommer-Rosé und unser Wein des Monats im Juni. Der 2024er ist tatsächlich die Erstausgabe dieses Weins, aber als wir ihn vor Kurzem im Vergleich mit weiteren Rosés unseres Sortiments verkostet haben, schien es eher, als hätten die Tiefenbrunners auf ihrem malerischen Turmhof in Kurtatsch nie etwas anderes gemacht. Mit seiner saftigen, aber dezenten rotbeerigen Frucht, seiner animierenden Frische, der mineralischen Ader und dem feinen Gerbstoffgrip am Gaumen hat er uns überzeugt – und dabei an gute Prôvence-Rosés erinnert. Ganz ohne Kitsch, dafür mit umso mehr Eleganz und noch mehr Trinkfluss. Im Juni bieten wir Ihnen den Rosé Merus mit bis zu 15% Rabatt an!
Die anderen Rosés, die bei unserer internen Verkostung geglänzt haben, finden Sie in unserem Paket »Rosé für den Sommer« zum Probieren zu Hause. Freuen Sie sich auf unkomplizierte, aber spannende Terrassenweine, bei denen die Flasche selten den Abend überlebt. Im »Tiefenbrunner Kennenlernpaket« entdecken Sie die Weine von einem der größten Klassiker unseres Sortiments und mit dem Paket »Südtiroler Vielfalt« unternehmen Sie einen Streifzug vom Eisacktal bis an die Grenze zum Trentino. Auf alle Pakete erhalten Sie im Juni 10% Nachlass.
Natürlich steht der Rosé Merus wie gewohnt den ganzen Monat kostenlos in unserer Münchner Vinothek zur Verkostung bereit. Am 5. Juni probieren wir dort zusätzlich eine vielseitige Auswahl verschiedenster Rosés aus unserem Sortiment – von zart bis kräftig, von klassisch bis Natur. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!



Wo wächst der Rosé und wie wird er gemacht?
Die Trauben für den Rosé Merus wachsen auf Kalkschotterböden aus Moränenablagerungen in den niedrigen Hanglagen von Kurtatsch und auf sandigen Anschwemmböden in der Talsohle von Magreid. Für die Cuvée setzt Christof Tiefenbrunner auf mehrere Rotweinsorten aus den eigenen Weingärten. Die genaue Zusammensetzung bleibt ein Geheimnis – vermutlich dominieren Lagrein, Vernatsch, Cabernet Sauvignon und Merlot seinen Rosé. Die Trauben werden früh gelesen, entrappt und nur kurz auf der Maische stehengelassen. Anschließend werden sie gepresst und auf der Feinhefe im Betontank ausgebaut. Diese feinporigen Behälter ersetzen bei Tiefenbrunner zunehmend die klassischen Stahltanks, da sie im Gegensatz zum hermetisch abgeschlossenen Edelstahl einen minimalen Sauerstoffkontakt ermöglichen, was den Weinen mehr Zugänglichkeit und Balance verleiht.
Wie schmeckt der Wein des Monats?
Der Rosé präsentiert sich mit einer intensiven Farbe und kupfernem Einschlag. Bereits beim ersten Hineinriechen zeigt er sich offen und vielschichtig: reife Noten von Erdbeere, Rhabarber und Grapefruit, einer herben Note, die an Hopfen erinnert, sowie einer süßen Nuance, die an Tonkabohne erinnert. Am Gaumen überzeugt er mit saftiger Frische, feiner Phenolstruktur und reifer Frucht. Die Länge und die ausgewogene Balance machen ihn zu einem Rosé mit Substanz und Charakter. Er eignet sich zum Sologenuss, aber auch als ernstzunehmender Essensbegleiter – etwa zu gegrilltem Gemüse oder Hühnchen.
