Im April gibt es nicht „nur“ einen Wein, sondern gleich einen Winzer des Monats: Cornelius Dönnhoff. Das legendäre Weingut aus Oberhausen an der Nahe muss man eigentlich nicht mehr groß vorstellen, aber nachdem uns schon der Jahrgang 2022 sehr gut gefallen hat und Cornelius auch mit den 2023ern wieder eine brillante Serie mit einer unglaublich spannenden Bandbreite abgeliefert hat, wollten wir ihn noch einmal stärker in den Fokus rücken. Besonders eingefleischten Dönnhoff-Fans empfehlen wir, sich noch ein paar Flaschen der vorherigen Jahrgänge zu sichern, denn Ende April 2024 wurde die mittlere Nahe so heftig von Spätfrösten heimgesucht, dass der Ertrag in den Großen Lagen der Dönnhoffs bei nur 20% des üblichen Menge liegt…
Im April können Sie eine Auswahl der Weine von Dönnhoff sowie drei Pakete mit bis zu 10% Rabatt bestellen, außerdem verlosen wir eine Flasche des 2012er Hermannshöhle GG, mehr dazu weiter unten. Und auch zum Probieren gibt es eine Menge! Diesen Donnerstag öffnen wir die trockenen Weinen am Verkostungstisch in unserer Münchner Vinothek, in zwei Wochen folgen die Weine mit Restsüße. Der Höhepunkt des Dönnhoff-Monats folgt dann sicherlich am 24. April, wenn wir bei einer Raritätenprobe mehrere gereifte Große Gewächse wie das 2005er Dellchen GG oder das 2009er Hermannshöhle GG sowie einige Süßweine aus unserer Schatzkammer öffnen.
Tonschiefer bestellen – Hermannshöhle 2012 gewinnen!
Den Riesling Tonschiefer können Sie nicht nur den ganzen April lang mit 5% Rabatt bestellen – jede im April gekaufte Flasche des Jahrgangs 2022 und 2023 entspricht auch je einem Los für den Gewinn einer unter perfekten Bedingungen gereiften Flasche Riesling Hermannshöhle GG 2012 aus unserer Schatzkammer. Mit jeder Flasche erhöht sich die Gewinnchance: 1 Flasche = 1 Los, 6 Flaschen = 6 Lose usw. Wir wünschen viel Glück! Die Teilnahmebedingungen finden Sie auf unserer Gewinnspielseite.
Drei Pakete im Angebot
Der 2023er Jahrgang bei Dönnhoff
Entlang der Nahe und ihrer Nebentäler bewirtschaftet das Weingut Dönnhoff nicht weniger als zehn Große Lagen. Wie nirgendwo sonst in Deutschland wechseln sich hier verschiedenfarbige Schiefer, vulkanische Böden wie Rhyolith und Porphyr, Quarzit und Buntsandstein ab. In den oberen Lagen sind sie meist karg und steinig, zum Fluss hin werden sie tiefgründiger mit Lehm und Löss. Diese faszinierende Bandbreite hat Cornelius mit dem 2023er Jahrgang wunderbar in die Flasche gebracht: von expressiv bis ruhig, von exotisch bis kräutrig-kühl, von saftig-reif bis geradlinig-straff ist alles mit dabei. An der Spitze steht – wie sollte es anders sein – mit erhabener Balance das GG aus der Hermannshöhle. Paula Sidori aus dem Team von Jancis Robinson bringt es poetisch und treffend auf den Punkt: „This is pure, refined elegance. Everything feels made from spun gold.“
Angesichts der Fülle an Spitzenlagen leistet sich das Weingut Dönnhoff den Luxus, bei weitem nicht alle Trauben aus den Großen Lagen auch für die GGs zu verwenden. So stammt der Riesling Tonschiefer, obwohl als Gutswein deklariert, fast ausschließlich aus der Großen Lage Leistenberg. Auch der „einfache“ Riesling 2023 überrascht mit einer Qualität, die man sonst erst in deutlich höheren Preisregionen findet. Bei einer Riesling-Verkostung der Süddeutschen Zeitung setzte ihn Tobias Klaas, Sommelier im Münchner Sternerestaurant Brothers, mit der Höchstwertung von 10/10 Punkten an die Spitze der Weine bis 16 Euro. Für ihn verkörpert er die Nahe „par excellence“ – mit einer „puristischen, tiefgründigen Mineralität“. Neben den fantastischen trockenen Weinen sollten aber auch die restsüßen Rieslinge nicht vernachlässigt werden. Angefangen beim Riesling feinherb 2023, dem Sieger der Falstaff Feinherb-Trophy 2024, über die Spätlese aus der Hermannshöhle bis hin zur Auslese aus der Monopollage Oberhäuser Brücke (beide mit 99 Suckling-Punkten prämiert) gehören sie mit ihrer Präzision zum Besten, was es in ihrer Preisklasse gibt.



