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Österreich: 2010

Ein kleines, aber feines Weinbauland! Unser südlicher Nachbar hat sich mit zugänglichen, regional-typischen Weinen wie Grünem Veltliner und Zweigelt einen Namen gemacht. Daneben begeistert Österreich aber auch mit ausgezeichneten Blaufränkisch, Riesling und Sauvignon Blancs auf Weltklasse-Niveau. Österreich rangiert mit rund 2,4 Mio. Hektoliter Wein im Jahr und einer Anbaufläche von knapp 46.000 Hektar in Europa an der 12.Stelle.

Das Land ist mit 20.000 Winzerbetrieben immer noch bäuerlich strukturiert, 36 Rebsorten sind in Österreich gesetzlich zugelassen, davon 22 weiße und 14 rote Rebsorten. Auf zwei Dritteln der Rebfläche sind Weißweinsorten angepflanzt, die Hauptsorte in Österreich ist unangefochten der Grüne Veltliner mit alleine 29% der Anbaufläche. Bei den Rotweinen hat sich Blauer Zweigelt (mit 14%) seit den 1950er Jahren an die Spitze gearbeitet, gefolgt vom in den letzten Jahren deutlich aufstrebenden Blaufränkisch.

Was zeichnet Österreich aus?

KLIMA + BODEN + REBSORTE! Der Weinbau findet übrigens hauptsächlich im flacheren Osten bzw. Südosten des Landes statt (im alpinen West-Österreich wird Schi gefahren). Österreich liegt etwa auf demselben Breitengrad wie das Burgund, ist aber schon deutlich vom trockeneren kontinentalen Klima mit größeren Temperaturunterschieden Tag/Nacht bzw. Sommer/Winter geprägt. Zum Charakter der Weine tragen neben dem Klima die Böden bei: kristalline Gneisformationen und massive Löss-Schichten in Niederösterreich, kalkhaltige Sandböden im Burgenland und in der Südsteiermark oder vulkanische Böden in der südöstlichen Steiermark. Die autochthonen Rebsorten wie Grüner Veltliner, Zweigelt und Blaufränkisch sind längst zum Aushängeschild Österreichs geworden, klug ergänzt von International erfolgreichen Sorten wie Riesling, Sauvignon Blanc, Chardonnay, Pinot Noir und Merlot. Und dann sind da noch spannende Sortenraritäten wie Rotgipfler, Roter Veltliner, Neuburger, St. Laurent oder der Wiener Gemischte Satz und der weststeirische Schilcher.

Das Geheimnis des österreichischen Weinbaugesetzes

Es durchaus kompliziert, es gibt in Österreich 17 Weinbaugebiete aus drei Weinbauregionen, die etwas unglücklich: Weinland (die großen Weinbau-Bundesländer Niederösterreich, Burgenland, Wien), Steirerland (Bundesland Steiermark) und ja! Bergland (die restlichen kleinen Weinbau-Bundesländer Oberösterreich, Salzburg, Kärnten, Tirol, Vorarlberg) heißen. Die Bundesländer Niederösterreich (mit den spezifischen Weinbaugebieten: Wachau, Kremstal, Kamptal, Wagram, Traisental, Weinviertel, Thermenregion und Carnuntum), Burgenland (mit Neusiedlersee, Leithaberg, Mittelburgenland, Eisenberg und Rosalia) , Steiermark (mit Schilcherland, Südsteiermark und Vulkanland und Wien (mit Wien) werden auch als generische Weinbaugebiete bezeichnet.
Und obendrauf gibt es noch DAC – das steht für “Districtus Austriae Controllatus“ und ist die gesetzliche Kürzel für besonders gebietstypische Qualitätsweine. Mittlerweile sind 13 DAC-Gebiete definiert, in der chronologischer Reihenfolge ihrer Entstehung seit 2002: Weinviertel DAC, Mittelburgenland DAC, Traisental DAC, Kremstal DAC, Kamptal DAC, Leithaberg DAC Eisenberg DAC, Neusiedlersee DAC, Wiener Gemischter Satz DAC, Rosalia DAC (?), Vulkanland Steiermark DAC, Südsteiermark DAC und Weststeiermark DAC (Schilcherland).

Österreichischen Qualitätswein erkennt man am rotweissroten Kapperl

Die Basis des österreichischen Weingesetzes ist das europäische Weinrecht. Österreich hat sich aber seine strikten Eigenheiten bewahrt. Unterschieden wird generell zwischen drei Qualitätsstufen: Tafelwein, Qualitätswein und Prädikatswein. Für die Einreihung in die verschiedenen Kategorien ist der Zuckergehalt des Mostes entscheidend, ausgedrückt in Klosterneuburger Mostwaage (KMW). Die tragenden Säulen des österreichischen Weingesetzes sind die kontrollierte Herkunft mit Ertragsbeschränkung und staatlicher Qualitätskontrolle: In Österreich gilt für Land-, Qualitäts- und Prädikatswein eine generelle Hektarhöchstertragsmenge von 9.000 Kg Trauben beziehungsweise 6.750 Liter Wein pro Hektar. Die Qualitätsweine werden gleich doppelt staatlich geprüft durch eine Laboranalyse und die Beurteilung durch ein Verkostergremium. Die staatliche Prüfnummer am Etikett und die rot-weiß-rote Kapsel dokumentieren dieses aufwendige Qualitätssicherungsverfahren. In einigen Weinbauregionen wurden Winzervereinigungen mit eigenen Qualitätsbezeichnungen gegründet, z.B: ÖTW, STK, am bekanntesten aber die Vinea Wachau mit der Smaragd – Federspiel – Steinfeder Klassifizierung.
Naturweinen wird die Anerkennung als Qualitätswein -leider- regelmäßig versagt (wegen Trübheit und/oder Geruch) was zur Einstufung als Landwein führt und folglich auch ihre spezifische Herkunft (ihr Weinbaugebiet) nicht am Etikett führen dürfen.
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