{"id":8761,"date":"2026-08-25T12:12:53","date_gmt":"2026-08-25T10:12:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/?p=8761"},"modified":"2026-08-25T12:12:53","modified_gmt":"2026-08-25T10:12:53","slug":"neues-natur-trio-vom-weingut-jurtschitsch","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/vorgestellt\/neues-natur-trio-vom-weingut-jurtschitsch\/","title":{"rendered":"Neues Natur-Trio vom Weingut Jurtschitsch"},"content":{"rendered":"\n<p>rei \u00e4u\u00dferst spannende Neuzug\u00e4nge gibt es aktuell vom Weingut Jurtschitsch. F\u00fcr zwei dieser Weine haben sich Stefanie und Alwin der Rekultivierung uralter Weinberge angenommen. Die knapp 70 Jahre alten Anlagen wurden als gemischter Satz gepflanzt &#8211; so wie es einst auch im Kamptal weit verbreitet war.<\/p>\n\n\n\n<p>Die ersten Trauben wurden bereits vor einigen Jahren geerntet. Mit der Ver\u00f6ffentlichung lie\u00dfen sich Alwin und Stefanie jedoch bewusst Zeit. Nun kommen mit dem Jahrgang 2019 erstmals die Weine&nbsp;<strong>Glimmerschiefer<\/strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>Amphibolit<\/strong>&nbsp;in den Verkauf.&nbsp;Beide Weine werden identisch verarbeitet und ausgebaut. Nach zwei Jahren auf der Vollhefe im gebrauchten Holzfass wurden sie nur leicht geschwefelt, unfiltriert gef\u00fcllt und anschlie\u00dfend mehrere Jahre auf der Flasche gereift.&nbsp;Doch wie die Namen bereits vermuten lassen, unterscheiden sich die beiden Herk\u00fcnfte deutlich. Der Glimmerschiefer stammt von der S\u00fcdseite des Loiserbergs, aus einer besonders steinigen Parzelle, in der der Glimmerschiefer teils bis an die Oberfl\u00e4che tritt. Der Amphibolit kommt vom h\u00f6chsten Punkt des K\u00e4ferbergs. Dort wurzeln die Reben in kargem Amphibolit, einem dunklen, unter hohem Druck entstandenen Gestein. Auch die Sortenzusammensetzung der beiden Weinberge unterscheidet sich, allerdings spielen die Rebsorten hier ohnehin nur eine Nebenrolle. Im Mittelpunkt steht die Herkunft, die nach sechs Jahren Reife ohne vordergr\u00fcndige Frucht intensiv zum Ausdruck kommt. Bemerkenswert ist auch die \u00fcberraschend knackige S\u00e4ure der beiden Weine. In Verbindung mit der steinigen Mineralit\u00e4t verleiht sie den gemischten S\u00e4tzen eine fantastische Spannung.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>W\u00e4hrend Stefanie und Alwin mit diesen beiden gemischten S\u00e4tzen eine alte Tradition wieder aufleben lassen, wagen sie sich mit dem dritten Wein an eine Rebsorte, die im Kamptal bislang kaum eine Rolle spielt:&nbsp;<strong>Chenin Blanc<\/strong>.<\/p>\n\n\n\n<p>Als gro\u00dfe Liebhaber der Sorte waren wir nat\u00fcrlich \u00e4u\u00dferst neugierig, wenn auch ein wenig skeptisch. Ist Chenin Blanc aus dem Kamptal wirklich das, worauf die Welt gewartet hat?<\/p>\n\n\n\n<p>Bereits nach dem ersten Probieren waren jedoch s\u00e4mtliche Zweifel verflogen. Der Shining Blanc ist ein fantastischer Wein. Aromatisch changiert er gekonnt zwischen Reduktion und Oxidation, verbindet lebendige S\u00e4ure mit fester Struktur und besitzt dabei genau jene Spannung und Eigenst\u00e4ndigkeit, die gro\u00dfe Chenin Blancs so faszinierend macht.<\/p>\n\n\n\n<p><strong><a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/weingut-alwin-jurtschitsch-kamptal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" title=\"\">Jetzt bestellen -> <\/a><\/strong><\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>rei \u00e4u\u00dferst spannende Neuzug\u00e4nge gibt es aktuell vom Weingut Jurtschitsch. F\u00fcr zwei dieser Weine haben sich Stefanie und Alwin der Rekultivierung uralter Weinberge angenommen. Die knapp 70 Jahre alten Anlagen wurden als gemischter Satz gepflanzt &#8211; so wie es einst auch im Kamptal weit verbreitet war. 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