{"id":3766,"date":"2011-06-05T20:00:00","date_gmt":"2011-06-05T19:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/?post_type=encyclopedia&#038;p=3766"},"modified":"2021-06-15T17:35:25","modified_gmt":"2021-06-15T15:35:25","slug":"schanigarten","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/schanigarten\/","title":{"rendered":"Schanigarten"},"content":{"rendered":"<p><em>&ouml;sterr.:<\/em> f&uuml;r <strong>Gastgarten<\/strong>. Eine urspr&uuml;nglich Wiener Spezialit&auml;t vor Kaffeeh&auml;usern oder Gastst&auml;tten (oder auch vorm <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/beisl\/\" target=\"_self\" title='Wiener Bezeichung f&uuml;r ein Wirtshaus. Meist sozial eng mit dem Gr&auml;tzl (Umgebung) verbunden, indem es gelegen ist. Der Begriff \"Beisl\" leitet sich, ebenso wie das schweizerische \"Beitz\", vom hebr&auml;ischen Wort&hellip;' class=\"encyclopedia\">Beisl<\/a>). Die erste Genehmigung f&uuml;r einen Schanigarten bekam um 1750 der Kaffeehausbesitzer Johann &bdquo;Gianni&ldquo; Tarroni am Graben in <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/wien\/\" target=\"_self\" title=\"Wien, ist die dritte Weinbauregion und Haupstadt &Ouml;sterreichs mit 680 ha. (1% der Anbaufl&auml;che).\" class=\"encyclopedia\">Wien<\/a>. Schani ist eine Wiener Koseform des Vornamens Johann und ist vom italienischen <em>Gianni<\/em> bzw. dem franz&ouml;sischen <em>Jean<\/em> abgeleitet. Aus <i>Giannis Garten<\/i> k&ouml;nnte der <i>Schanigarten<\/i>&nbsp; entstanden sein. Andere wiederum glauben mit der Aufforderung an den j&uuml;ngsten Kellner (Diener oder Handlanger wurden fr&uuml;her oft &bdquo;Jean&ldquo; oder &bdquo;Schani&ldquo; gerufen) Sitzgelegenheiten im Freien aufzustellen: &bdquo;Schani, trag den Garten raus!&ldquo; entstand der Name Schanigarten. Urspr&uuml;nglich wurden Tische, St&uuml;hle und Sonnenschirme jeden Tag auf- und wieder abgebaut.<\/p>\n<p>Schanig&auml;rten befinden sich eigentlich immer auf &ouml;ffentlichem Grund: auf dem Gehsteig, auf einem Platz oder in einer Parkbucht (wie sie in der Nach-Cornona-Zeit auch in M&uuml;nchen vielfach entstehen), nat&uuml;rlich immer in unmittelbarer N&auml;he zum eigentlichen Lokal und sind &uuml;blicherweise auf dessen Breite beschr&auml;nkt. Teilweise sind die Schanig&auml;rten durch Blumenk&auml;sten und Trennw&auml;nde von der Umgebung abgegrenzt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u00f6sterr.: f\u00fcr Gastgarten. Eine urspr\u00fcnglich Wiener Spezialit\u00e4t vor Kaffeeh\u00e4usern oder Gastst\u00e4tten (oder auch vorm Beisl). Die erste Genehmigung f\u00fcr einen Schanigarten bekam um 1750 der Kaffeehausbesitzer Johann &#8222;Gianni&#8220; Tarroni am Graben in Wien. Schani ist eine Wiener Koseform des Vornamens Johann und ist vom italienischen Gianni bzw. dem franz\u00f6sischen Jean abgeleitet. Aus Giannis Garten k\u00f6nnte&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/schanigarten\/\"><span class=\"screen-reader-text\">Schanigarten<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-3766","encyclopedia","type-encyclopedia","status-publish","hentry","entry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia\/3766","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/encyclopedia"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia\/3766\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3766"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}