{"id":3664,"date":"2012-01-20T19:44:08","date_gmt":"2012-01-20T18:44:08","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/?post_type=encyclopedia&#038;p=3664"},"modified":"2018-03-09T12:21:57","modified_gmt":"2018-03-09T11:21:57","slug":"physiologische-reife","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/physiologische-reife\/","title":{"rendered":"Physiologische Reife"},"content":{"rendered":"<p>Idealer Zeitpunkt f&uuml;r den Beginn der <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/weinlese\/\" target=\"_self\" title=\"Kurz: Lese. Der Vorgang bzw. der Zeitpunkt f&uuml;r die Traubenernte (engl. Vintage). Der Zeitpunkt ist ideal, wenn die Trauben eine Balance zwischen Zuckergehalt und abklingender S&auml;ure und auch die physiologische&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Weinlese<\/a>. Der Begriff ist in den 90er-Jahren in Amerika entstanden und umfasst mehr Kriterien als nur den mit analytischen Methoden gemessenen <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/zucker\/\" target=\"_self\" title=\"Zucker sind organisch-chemische Verbindungen und z&auml;hlen zu den Kohlenhydraten. Die meisten Pflanzen produzieren Zucker durch die Photosynthese in Form von Saccharose und speichern diesen in den Zellen. Ein Teil wird&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Zucker<\/a>- und <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/saeure\/\" target=\"_self\" title=\"Summe der fl&uuml;chtigen S&auml;uren und der nichtfl&uuml;chtigen S&auml;uren im Wein, die mit der Sammelbezeichnung Weins&auml;ure - obwohl es sich um mehrere S&auml;urearten handelt - in g\/l ausgewiesen wird. Die Menge&hellip;\" class=\"encyclopedia\">S&auml;ure<\/a>-Gehalt. Dabei werden der Zustand bzw. die F&auml;rbung der Beerenhaut, die Elastizit&auml;t des Fruchtfleisches, der Reifezustand der Traubenkerne (Gerbstoffe) und der <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/geschmack\/\" target=\"_self\" title=\"Unter dem Geschmackssinn versteht man die chemischen Sinnesreize am Gaumen. Die Rezeptoren f&uuml;r die Geschmacksqualit&auml;ten sind beim Menschen auf den so genannten Geschmackspapillen angesiedelt, welche ann&auml;hernd gleichm&auml;&szlig;ig &uuml;ber die Oberseite&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Geschmack<\/a> der Beeren ber&uuml;cksichtigt. Immer mehr Winzer in Europa schlie&szlig;en sich dieser Einsch&auml;tzung an. Vorallem in k&uuml;hleren Anbaugebieten wie zum Beispiel im Mitteleuropa orientiert man sich (noch zu sehr) vor allem am <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/mostgewicht\/\" target=\"_self\" title=\"Ma&szlig; f&uuml;r den Reifegrad der Trauben, die Grundlage bildet die Konzentration der im Traubensaft oder Most gel&ouml;sten Inhaltstoffe. Diese bestehen zu etwa 90% aus verg&auml;rbaren Zucker. Gemessen wird nach &Ouml;chsle,&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Mostgewicht<\/a> der Trauben. In w&auml;rmeren Gegenden wie <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/italien\/\" target=\"_self\" title=\"Schon die Kelten und Etrusker haben in Italien viele Jahrhunderte vor der Zeitenwende Weinbau betrieben. Die R&ouml;mer haben dann von diesen V&ouml;lkern sp&auml;ter profitiert und einiges &uuml;bernommen. Der Ursprung der&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Italien<\/a> oder <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/frankreich\/\" target=\"_self\" title=\"Der franz&ouml;sische Wein gilt weltweit als etwas ganz Aussergew&ouml;hnliches und als Ausdruck kultureller Vollkommenheit. In Frankreich herrscht ein ozeanisch gepr&auml;gtes, gem&auml;&szlig;igtes Klima. Es gibt jedoch regionale Abweichungen, wie z. B.&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Frankreich<\/a> hingegen achtet man darauf, dass der Gehalt an S&auml;uren nicht zu tief absinkt. Unabh&auml;ngig von Mostgewicht und der Sorte ist in unseren Breitengraden die Physiologische <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/reife\/\" target=\"_self\" title=\"Franz.: Maturation: die Traubenreife ist dann erreicht, wenn S&auml;ure- und Zuckergehalt im richtigen Verh&auml;ltnis zueinander stehen. Die gr&uuml;nen Beeren enthalten relativ viel S&auml;uren, die w&auml;hrend der Reifung abgebaut werden, w&auml;hrend&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Reife<\/a> ziemlich genau <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/100-tage\/\" target=\"_self\" title=\"Gebr&auml;uchliche Bezeichnung f&uuml;r die Wachstums-Periode zwischen der Rebstock-Bl&uuml;te und der (physiologischen) Trauben-Reife. Das entspricht in mitteleurop&auml;ischen Breitengraden etwa von Anfang Juni bis Mitte September, das h&auml;ngt aber auch von Klima-Einfl&uuml;ssen&hellip;\" class=\"encyclopedia\">100 Tage<\/a> nach der <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/bluete\/\" target=\"_self\" title=\"Auch Geschein, Voraussetzung zur Befruchtung und den daraus resultierenden Fruchtansatz.\" class=\"encyclopedia\">Bl&uuml;te<\/a> erreicht &ndash; und die Traubenkerne l&ouml;sen sich leicht vom Fruchtfleich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Idealer Zeitpunkt f\u00fcr den Beginn der Weinlese. Der Begriff ist in den 90er-Jahren in Amerika entstanden und umfasst mehr Kriterien als nur den mit analytischen Methoden gemessenen Zucker- und S\u00e4ure-Gehalt. Dabei werden der Zustand bzw. die F\u00e4rbung der Beerenhaut, die Elastizit\u00e4t des Fruchtfleisches, der Reifezustand der Traubenkerne (Gerbstoffe) und der Geschmack der Beeren ber\u00fccksichtigt. 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