{"id":3511,"date":"2012-01-17T19:14:42","date_gmt":"2012-01-17T18:14:42","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/?post_type=encyclopedia&#038;p=3511"},"modified":"2018-03-09T12:20:55","modified_gmt":"2018-03-09T11:20:55","slug":"kuefer","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/kuefer\/","title":{"rendered":"K\u00fcfer"},"content":{"rendered":"<p>Auch: Fassmacher, B&ouml;ttcher &ndash; Handwerk zur Herstellung eines Holzfasses. Nach der Lagerung wird das <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/holz\/\" target=\"_self\" title=\"1) Holz f&uuml;r Gebinde (F&auml;sser), siehe Eichenholz. 2) Holz-Geschmack eines Weines, der in nicht ausreichend weingr&uuml;n gemachten Holzf&auml;ssern gelagert wurde, siehe Wein-Fehler. 3) Barrique-Geschmack, neue Barrique-F&auml;sser geben besonders viel Aroma&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Holz<\/a> gestutzt, gestreift, ausgenommen und zu <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/dauben\/\" target=\"_self\" title=\"Zugeschnittene und (unter Dampf bzw. &uuml;ber Feuer) gebogene Bretter f&uuml;r die Wandung der Holzf&auml;sser.\" class=\"encyclopedia\">Dauben<\/a> gef&uuml;gt. Nachdem die Dauben &bdquo;aufgetischt&ldquo; sind, werden sie in einer &bdquo;Rose&ldquo; zusammengef&uuml;gt. Jede Daube wird so arrangiert, dass sie m&ouml;glichst optimal zu den anderen passt und das Fass insgesamt sein vorgegebenes &Auml;usseres erh&auml;lt. Die Einzelteile werden mit Hilfe von Hammer und Setze im Fassreifen positioniert. Nun beginnt das gekonnte Spiel mit Feuer und Wasser: Nach Erreichen der gew&uuml;nschten Holztemperatur verlangt der Biegevorgang vom K&uuml;fermeister absolute Professionalit&auml;t. Es werden vorwiegend drei Techniken angewendet: Feuer und Wasser, D&auml;mpfen, Heisswasser. Einzeldauben f&uuml;r Reparaturen werden ebenfalls nach diesen Behandlungen biegsam gemacht und danach mit einer Spannvorrichtung gebogen. Der Gef&auml;ssrumpf wird nach dem Biegen nochmals zur besseren Stabilisierung der Kr&uuml;mmung mit Glutfeuer beheizt (Nachfeuern). Zum Ausgleichen oder &bdquo;Enden&ldquo; der Daubenende ben&uuml;tzt der K&uuml;fer einen Endhobel, heute aber meist eine aufsetzbare Hobelmaschine. Gr&ouml;ssere F&auml;sser d&uuml;rfen aber nicht flach geendet werden. Damit der Boden dem Innendruck der Fl&uuml;ssigkeit standh&auml;lt, muss er einer Staumauer gleich nach innen gebogen sein. Das Rumpfende der F&auml;sser muss an <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/spund\/\" target=\"_self\" title=\"Verschlu&szlig;, Stoppen f&uuml;r die Fa&szlig;&ouml;ffnungen.\" class=\"encyclopedia\">Spund<\/a> und Grund tiefer liegen, als bei den Seitendauben. Der K&uuml;fer nennt diese gewollte Unebenheit &bdquo;Senkung&ldquo;. Die B&ouml;den der F&auml;sser werden erst am Schluss angefertigt und eingebunden. Auch hier muss bei gr&ouml;sseren Beh&auml;ltern eine leichte Neigung bei der Seitenfuge ber&uuml;cksichtigt werden (Staumauer-Effekt). Zum Einbinden des Bodens wird mit dem Gargelkamm (Gargel oder Gagel) eine Kerbe ausgehobelt. Heute stehen oft Kehlmaschinen zur Verf&uuml;gung. Die Bodenst&uuml;cke werden mit Eisen- oder Holzd&uuml;beln zusammengef&uuml;gt. Das Gebinde wird aussen abgehobelt. Die Reifen erhalten nun die endg&uuml;ltige Passform. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auch: Fassmacher, B\u00f6ttcher &#8211; Handwerk zur Herstellung eines Holzfasses. Nach der Lagerung wird das Holz gestutzt, gestreift, ausgenommen und zu Dauben gef\u00fcgt. Nachdem die Dauben &#8222;aufgetischt&#8220; sind, werden sie in einer &#8222;Rose&#8220; zusammengef\u00fcgt. Jede Daube wird so arrangiert, dass sie m\u00f6glichst optimal zu den anderen passt und das Fass insgesamt sein vorgegebenes \u00c4usseres erh\u00e4lt. Die&hellip; <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/kuefer\/\"><span class=\"screen-reader-text\">K\u00fcfer<\/span> weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"template":"","class_list":["post-3511","encyclopedia","type-encyclopedia","status-publish","hentry","entry"],"aioseo_notices":[],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia\/3511","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/encyclopedia"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/4"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/encyclopedia\/3511\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3511"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}