{"id":3362,"date":"2012-01-17T16:56:23","date_gmt":"2012-01-17T15:56:23","guid":{"rendered":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/?post_type=encyclopedia&#038;p=3362"},"modified":"2019-03-07T19:49:09","modified_gmt":"2019-03-07T18:49:09","slug":"gesundheit-und-wein","status":"publish","type":"encyclopedia","link":"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/gesundheit-und-wein\/","title":{"rendered":"Hippokrates und Wein"},"content":{"rendered":"<p>Schon der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) wu&szlig;te von der positiven Wirkung des Weines. Viele weitere &Auml;rzte und Gelehrte lobten die hygienische Wirkung des Weines, darunter auch der franz&ouml;sische Chemiker Louis Pasteur (1822-1895). In der Heilkunde war Wein bis Ende des 19. Jahrhunderts ein universelles, hochwirksames Antiseptikum. Er erh&ouml;ht den Gehalt des &bdquo;guten&ldquo; Blutfettes HDL-Cholesterin, senkt den Gehalt des &bdquo;b&ouml;sen&ldquo; LDL-Cholesterins, verbessert die Wirksamkeit des Insulins und senkt damit den Blutzucker-Spiegel. Im Wein enthaltene Stoffe verhindern das Verkleben der Thrombozyten (Blutpl&auml;ttchen) in den Arterien und damit die Gefahr von Gef&auml;&szlig;-Verstopfungen und Arterien-Verkalkung. Die wichtigsten und positivsten Stoffe sind dabei die <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/phenole\/\" target=\"_self\" title=\"Sehr gro&szlig;e Gruppe von ungemein reaktionsfreudigen Kohlenstoff-Wasserstoff-Verbindungen. Sie k&ouml;nnen sowohl die Eigenschaft von schwachen S&auml;uren als auch von Alkoholen haben und sind zumeist aromatisch und wohlriechend. Bestimmte Arten sind in&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Phenole<\/a>, das sind organische Verbindungen, wie sie besonders <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/rotwein\/\" target=\"_self\" title=\"Wein aus roten (genauer gesagt blauen oder schwarzen) Trauben. Rotwein hat einen gr&ouml;&szlig;eren Anteil an Tanninen und weniger an S&auml;uren wie Wei&szlig;wein. Bei der klassischen Rotwein-Ausbau werden die Trauben gerebelt,&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Rotwein<\/a> in gro&szlig;en Mengen in Form von Tanninen, Farb-Pigmenten und Phytoalexinen (besonders der Stoff <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/resveratrol\/\" target=\"_self\" title=\"Resveratrol z&auml;hlt zu den Polyphenolen und wurde 1963 erstmals in Kn&ouml;terich-Pflanzen isoliert und identifiziert. 1976 gelang der Nachweis in Weintrauben. Neben Kn&ouml;terich und Weintrauben kommt es noch nennenswert in Himbeeren,&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Resveratrol<\/a>) enth&auml;lt. Die Phenole fungieren quasi als Gesundheitspolizei, sie binden &bdquo;freie Radikale&ldquo; sowie aggressive Molek&uuml;le (chemische Bindungen von &bdquo;b&ouml;sartigen&ldquo; Molek&uuml;len oder Atomen mit einem oder mehreren freien = ungepaarten Elektronen), machen sie unsch&auml;dlich und aktivieren au&szlig;erdem Abwehr-Eiwei&szlig;stoffe. Besonders durch m&auml;&szlig;igen Genuss von Rotwein kann Herz- und Kreislauf-Erkrankungen vorgebeugt werden. Der Grund daf&uuml;r ist eines der Phenole, die Salicyls&auml;ure. Diese <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/saeure\/\" target=\"_self\" title=\"Summe der fl&uuml;chtigen S&auml;uren und der nichtfl&uuml;chtigen S&auml;uren im Wein, die mit der Sammelbezeichnung Weins&auml;ure - obwohl es sich um mehrere S&auml;urearten handelt - in g\/l ausgewiesen wird. Die Menge&hellip;\" class=\"encyclopedia\">S&auml;ure<\/a> ist auch im Aspirin enthalten &ndash; dieses Medikament wird ja auch von &Auml;rzten zur Vorbeugung gegen Herzkrankheiten empfohlen. Durch neueste wissenschaftliche Analysen glaubt man, dass Wein (und zwar besonders Rotwein) sofar vor Krebs sch&uuml;tzen und vorbeugen kann, siehe <a href=\"https:\/\/www.weinfurore.de\/blog\/weinglossar\/flavonoide\/\" target=\"_self\" title=\"Ein weiterer Vertreter der Phenole in Rotwein, der anticancerogene Wirkung haben koennte. Franz&ouml;sische Forscher haben in Rotwein nun eine weitere interessante Verbindung ausgemacht: Acutissimin A ist ein so genanntes Flavano-Ellagitannin,&hellip;\" class=\"encyclopedia\">Flavonoide<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Schon der griechische Arzt Hippokrates (460-377 v. Chr.) wu\u00dfte von der positiven Wirkung des Weines. 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