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Weinglossar: Alzinger, Leo

Der Liebhaber klassischer Musik Leo Alzinger sagt: "nur Noten spielen reicht nicht, man muss die Musik zum Klingen bringen, dann erst entsteht die vom Komponisten ersonnene Musik". Als Interpret versteht sich auch der Winzer Alzinger, der sich bemüht, die hohen Anforderungen an seine Produkte zu erfüllen und seine Weine aus Dürnstein und Loiben klingen zu lassen. Mit seinen Weinen, vor allen Dingen Rieslinge und Grüne Veltliner, darf er sich zu den besten Winzern Österreichs zählen.

Der seit 1930 bestehende, damals 2,5 Hektar große Betrieb mußte in der 80er Jahren den steinigen Weg über den Heurigen gehen. Befruchtet wurde Alzingers Arbeit unter anderem durch Josef Jamek, der immer schon für naturreinen trockenen Wachauer Wein kämpfte. Alzinger trat früh der Vinea Wachau bei und fühlte sich stets dem Qualitätsstreben dieser Vereinigung verpflichtet. Seine Paradelagen dürften sowohl beim Riesling wie beim Grünen Veltliner die Riede Steinertal sein. Daneben stehen aber die Rieden Loibenberg oder Mühlpoint kaum nach. Seine Veltliner Federspiele sind feine Mündöffner, die in 3 verschiedenen Varianten jeweils eine unterscheidliche Mineralik aufweisen. Die Samaragde sind zu Anfangs oft etwas "zugeknöpft", verhalten wie ihr Schöpfer, werden aber mit zunehmender Reife zugänglich. Speziell der Grüne Veltliner Steinertal punktet jedes Jahr mit schnörkelloser Finesse. Sohn Leo Alzinger jun. hat, wie sein Vater, die Weinbauschule in Klosterneuburg besucht und ist im Betrieb schon eine unentbehrliche Unterstützung.

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